HEILORTE als Brücke zwischen Ich und ES


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Evelin Rosenfeld
 
 
 
 

schwitzhütte

 

HEILORTE

 

als Brücke

zwischen

Ich und ES
 

 

Einen wunderschönen Mai-Tag, Dir !

Alle Welt strebt nach Erweiterung, umfassende Dimensionen, Erleuchtung gar. Große Sprünge in neue Bewusstseinsebenen werden vollzogen – aus eigener Kraft oder mit allerhand Hilfsmitteln.
Das macht auch Sinn – denn vergangen sind die Zeiten, in denen jede/r dröge an dem zugewiesenen Platz verweilt, klischéehafte Rollen erfüllt und das Leben in einer selbstgestrickten Zwangsjacke bewältigt.
Doch die kollektive Entwicklung zu mehr Bewusstheit und einem neuen Verständnis von Freiheit hat auch ihre Schattenseiten: Viele bleiben auf der Strecke.


Mit Scheinwelten – die weder die weltlichen noch die seelischen Ebenen wirklich zu erschließen vermögen. Oder mit Psychosen aus den Hilfsmitteln, denen der zivilisierte Alltagsmensch nicht gewachsen ist. Ob nun Kundalini-Experimente, hedonistische Exzesse, Ahyuasca und wie-sie-alle-heißen-Drogen aus fernen Kulturen, die vollkommen unterschätzt werden. Welch Anmaßung und Skrupellosigkeit zu glauben, dass diese Wege, denen traditionell eine jahrzehntelange Vorbereitung vorausgeht, binnen weniger Wochenenden gegangen werden können.
Aber auch die Denker und Philosophinnen, die das „große Nichts“ erschließen, bleiben zu Hauf auf der Strecke: Fern vom alltäglichen Leben, in dem das „Ich“ der gegebene Gestaltungsraum ist, in dem zwischenmenschliche Verbindung der natürliche Boden individuellen Wachstums ist, in dem Anstrengung das Salz in der Entwicklungssuppe ist, deklamieren sie, dass das dreidimensionale Leben Illusion sei, verwechseln Ideale mit der Realität.
Andere wieder, die kaum einen Gesetzestext zu lesen vermögen, meinen in Fragen zur internationalen Politik mitdiskutieren zu können, brauen sich grüne Smoothies aus teurer Bioware, und geben die Saubermänner im allgemeinen Erweiterungs-Chaos.

Wie gut, wenn es da funktionierende Wurzeln gibt.
Denn kein Baum mag ohne Wurzeln zu wachsen.
Kein neues Ufer wird betreten, wenn es nicht eine tragende Brücke gibt.

Doch was sind „funktionierende Wurzeln“ im Unterschied zur erhaltenden Behäbigkeit ? Und wie können sie gefördert werden – synchron zur lebendigen Entwicklung ?

Seit Sommer letzten Jahres vermag ich hierzu eine Antwort zu formulieren: Denn nach anderthalb Jahrzehnten des Reisens, des Lernens, des Meditierens und Reduzierens werde ich sesshaft, verbringe meine Tage neuerdings mit sehr handfesten Tätigkeiten und verbinde Jahrzehnte spiritueller Arbeit mit der Schönheit der sinnlichen, polaren, dreidimensionalen Welt.
Das Aditi-Land ist ein Ausdruck dieser Brücke, dieser Wurzeln, von denen überall mehr und mehr entstehen.
Im heutigen Beitrag möchte ich ein wenig davon berichten, wie Heilungsorte sich zeigen, wie sie entwickelt und für unser menschliches Wachstum zu kostbaren Wurzeln werden können

… ich weiß, daß dies auch dein Traum ist. Beginne ihn ! Hier, in der Welt …

Herzensgruß, Evelin

 

NEWS

Es gibt ein neues Video auf meinem Youtube-Kanal: Das Interview, das Marthamaria im Februar mit mir führte.
Schau mal rein !


Und eine Neuigkeit, die ich freudig verkünde: Ein weiteres, wertebasiertes Mikrounternehmen ist geboren: der www.holzweg.org bringt mit Bauelementen und Skulpturen den Wald in die Wohnungen.

 

TERMINE

FÜNF WANDLUNGSPHASEN DER SEELE – DIAGNOSTIK: 24. und 25. Juni, Roßfeld

FÜNF WANDLUNGSPHASEN DER SEELE - THERAPIE: 01. und 02. Juli 2017; Roßfeld

ERNÄHRUNG NACH DEN FÜNF ELEMENTEN: 22. und 23. Juli 2017 in Roßfeld

DAS PFALNZENOPFER - Medizinpflanzen sammeln und weihen - Basics zur Gewinnung von Heilpflanzen: 15. und 16. Juni 2017, Roßfeld

DAS RÄUCHERRITUAL - Basics zur Durchführung von Pflanzenopfern: 17. und 18. Juli 2017, Roßfeld (mehr Info zu den Pflanzenseminaren www.wild-natural‐spirit.org)

Mehr Infos zu den Wochenendkursen hier

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Thüringen-Auszeit vom 06.08. - 20.08.2017: Die ja eigentlich eine Oberfranken-Auszeit geworden ist. Aber keine Sorge: Unsere Kraftplätze auf Straufhain, in den Gleichbergen und in der Reuriether Senke sind unverändert über traumhaft schöne Wanderungen erreichbar.
Diese Gegend ist prädestiniert, um die eigenen Wurzel wieder zu entdecken, das Gefühl von Heimat aus der Projektion herein in die eigene Kraft zu nehmen.
Bei dieser Auszeit wird Steffen assistieren.

Daneben stehen die Auszeit im September auf Teneriffa (Assistenz Gregor) und natürlich die Thailand-Auszeiten zum Jahreswechsel bzw. Anfang Februar an (Assistenz Christiane bzw. Raffaela) . Mehr Infos zu den Auszeiten: http://seminar-und-reisen.de/index.php/de/

Wer noch mehr Kontakt und Einblick braucht, um sich für eine der nächsten Auszeiten kennenzulernen, der kann mich am 14. und 15. Juli in Berlin und am 28. und 29.07 in Köln treffen. Ich würde mich freuen, all diejenigen dort zu treffen, die schon so lange in meinem Verteiler sind – und noch immer nicht sichtbar J

Zudem beginnen ab August die Bewerbungsgespräche für den kommenden Jahreszyklus. Mehr Infos: http://evelinrosenfeld.de/index.php/de/10-redaktionelle-artikel/130-jahresausbildung

Fühle Dich von Herzen willkommen, wenn deine Seele wachsen will. Immer stehe ich bereit für ein Gespräch, zu dem wir uns verabreden und uns kennenlernen können. Nimm einfach Kontakt auf
 

 

Heilorte als Brücke zwischen Ich und ES

gleichbergeSeit ich im Jahr 2001 für mich erkannt hatte, dass ein Unternehmen, eine Gemeinschaft, eine Politik scheitern muss, wenn sie geprägt ist von Menschen, die aus Angst handeln, war es mein größter Wunsch, eine Lösung für dieses scheinbar urmenschliche Phänomen zu finden.

Es war klar, dass dies zunächst ein individueller Weg war: Angstfreiheit kann man nicht verordnen – es braucht einzelne Menschen, die so stark von einem konstruktiven und kollektiven Anliegen geleitet sind, dass sie der Angst (vor materieller Unsicherheit, vor Übergriff und Ohnmacht, vor Irrtum und Verantwortung) etwas entgegenzusetzen haben.

Ich begann sofort, zu forschen: Vor allem an mir selbst – aber auch in meiner Arbeit für andere, denen ich half, die eigene Wahrheit zu erkennen und von angstgesteuerten Reflexen zu unterscheiden.

Bei mir selbst führte der Vorsatz direkt auf eine spirituelle Ebene: Die Frage, wer ich bin und wofür ich mein kostbares, zeitlich begrenztes Leben einsetzen will. Ich bereinigte zunächst alle (angstgesteuerten) Bindungen, die mich zwangen, Aufmerksamkeit und Kraft in Dinge zu stecken, die in meinen Augen keinen übergeordneten Wert besaßen: Ich reduzierte meinen Konsum, meine sozialen Verstrickungen, ich korrigierte mein Selbstbild und seine Darstellung nach außen, ich stellte „Wissen“ in Frage, dass ich nicht selbst erfahren hatte.

Nach diesen radikalen Einschnitten lebte ich eine Zeitlang wie eine Asketin ausschließlich mit der Frage, wer ich bin und wofür ich mein Leben einsetzen will. Und ich bekam Antworten. Und folgte ihnen in meinem täglichen Leben.

Von Anfang an war für mich deutlich, dass der reine Selbstzweck und die reine Betrachtung in meinem System keinen Wert darstellten. Für mich gehörte zum „Sinn“ auch die tätige Manifestation dessen, was ich für wertvoll halte, in der Gemeinschaft, in der Welt.
Das Leben in der alltäglichen Welt stellt für mich einen ungeheuren Schatz und Genuss dar, für den ich dankbar bin. Denn diese alltägliche Welt ist der Resonanzkörper für meine innere Welt: für meine Gedanken, Gefühle und Sichtweisen. Und diese meine Musik wollte ich zum Klingen bringen – mitten im Leben und zugleich verbunden mit einem Verständnis von Leben und von Gott, das durch nichts als durch Demut und Vertrauen zu fassen ist.

Ich behielt meine äußerst minimalistische Lebensweise bei, verbrachte meine Zeit entweder mit spiritueller Praxis oder mit der Arbeit für Menschen in Transformationsprozessen. Bewusst vermied ich Bindungen und Rollen – hielt den leeren Raum, in dem meine Wahrheit unverbrämt wirken konnte so frei und so rein wie möglich.

So entstand ein komplexes Gebilde aus Meditation und Einsiedlertum verbunden mit Transformationsarbeit in der Welt. Doch immer sorgte ich dafür, frei zu bleiben, meine Ressourcen nur an das zu binden, was unbedingt notwendig für meinen Dienst war. Ein sehr einfaches, bescheidenes und arbeitsreiches Leben mit Phasen völliger Abgeschiedenheit, tiefer All-Verbundenheit und Naturnähe.
Es war ein gutes, sinnhaftes und erfüllendes Leben – vollkommen selbstbestimmt.

Und dann – nach gut 17 Jahren dieses Weges und dieser Lebensform – fand mich ein Platz.

Schon länger hatte ich mit dem Gedanken gespielt, mein deutsches Refugium heraus aus der Großstadt (Berlin) zurück in meine mütterliche Heimat (Coburger Land) zu verlegen. Aber selbst hieran wollte ich mich nicht binden, selbst diese „Regung“ in mir betrachtete ich als "attachment", als verkrustete Sehnsucht, an der sich mein Geist festzumachen suchte, wenn das Gefühl von Heimatlosigkeit und Befremdung drohte, überhand zu nehmen.

Hüterin von Aditi-Land

Objekt Tor kAm 10.August 2016 war es plötzlich da:
Ein kleiner Berg mitten im Grenzland zwischen Bayern und Thüringen, seit 50 Jahren unbehelligt verwildert mit Eschenhainen und Holunderkolonien, gekrönt von einem verwunschenen Artriumhaus, das nie zum Leben erwacht war.
Ein reicher Professor von auswärts hatte es in den 70er Jahren bauen lassen, gelegentlich als Jadgd- und Naturrefugium genutzt und in bayerischem Eichenbarock versenkt.

Die Begegnung mit dem Aditiland (so heißt der paradiesische Flecken) war so außerordentlich wie damals meine Begegnung mit der Insel, die mich zur Aufgabe meines bürgerlichen Lebens brachte.

Da ich all die Jahre gearbeitet hatte, ohne (viel) zu konsumieren, war ich in der Lage, das Haus mit seinem ausgedehnten Wald- und Wiesengrundstück zu erwerben. Doch dann war ich „blank“. Entgegen meiner ausgeprägten Neigung, Dinge strategisch zu betrachten, zu planen, zu kalkulieren und zu prüfen, folgte ich hier einem Weg, dessen Horizont ich nicht kannte. Ich wusste nur: Dieses Grundstück ist „für mich“ und ich bin für das Grundstück. Ich „sah“ die Qualität des Ortes, sah die schlafende Kraft und zugleich das Kriechen der fremden Einflüsse, hinein in diesen Schutzraum. Und obwohl mehr Bindung und ökonomische Unsicherheit kaum möglich sind, handelte ich.

Es ist wahr: Dies ist ein Schutzraum. Ich bin seine Hüterin. Dafür zuständig, diesen Platz als Heilort für die Welt zu bewahren. Und ich wusste auch: Ich verfüge nicht über die Mittel, den Platz angemessen und aus eigener Kraft zu entwickeln.

An einem der ersten Nachmittage, die ich mit einem Freund auf dem Berg verbrachte, unmittelbar nach dem Kauf, ging ich in der Augustsonne von der Wiese hinauf zum Haus. Meine Schritte wurden langsamer, begannen zu prickeln, so dass ich anhielt und lauschte. Was ich vernahm, aus der Erde in meine Füße und von dort in meinen Geist hinein war:

„Hab Vertrauen.“

Und ich glaubte und war dankbar und begann mit der Arbeit.
Nach anderthalb Jahrzehnten geistiger Arbeit, mit etwas Yoga und ausgedehnten Naturwanderungen, begann

Die erste Bauphase

garageaussenvorherZusammen mit Freunden und Handwerkern arbeitete ich wochenlang wie ein Berserker: Verbrachte rund 9 Tonnen Hausrat und Ablagerungen von fünf Jahrzehnten eigenhändig in den unheimlichen Schlund des Müllheizkraftwerks, schleppte 2 Tonnen Zementmörtel, koordinierte Baumaterial das in zig Lieferungen den Berg hinauf und hinab geschafft wurde, befreite Wände von Fließen, verputzte sie wieder, strich insgesamt rund 800 Quadratmeter Wandfläche, schliff Balken, schachtete Abflussgräben.

Ich hatte kaum Geld für relevante Baumaßnahmen – aber immer wieder erschienen garageaussennachherMenschen – Freunde, Bekannte aber auch viele meiner Kunden und Schüler, blieben, zum Teil tagelang, und ackerten mit mir. Und in dem ganzen Chaos und Dreck herrschte stets große Heiterkeit und Verbundenheit – zwischen all den unterschiedlichen Menschen, die hier wochen und monatelang ein- und ausgingen. Jeden Abend wurde gekocht – manchmal für drei – manchmal für zehn – jeden Abend geteilt, geklönt, geplant, gelacht.

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie das aus Sicht von Einer ist, die jahrzehntelang Geselligkeit gemieden hat ?

Doch zu meiner eigenen Überraschung war da nichts als Schaffenskraft und Dankbarkeit. Ich war so überrascht, wie viele Menschen kamen, Arbeitsesseneinfach für mich, einfach, um sich mit mir zu freuen und anzupacken.
Und so gab ich mich dem Segen der Verbundenheit hin: Aditi ist ein offenes Haus – Stille und Klarheit hin oder her. Aditi ist ein Land für alle, die Schutz suchen und Licht bringen. In Freude. In Fülle.

Das bestimmte nicht ich.
Das bestimmten der Ort – und der Lauf der Dinge.

 

Vertraue - die Ressourcen für deinen Dienst sind gegeben

luft1Ich erinnere mich an einen Tag, an dem viel schief ging auf der Baustelle. Es stellte sich heraus, dass ich doch einen Installateur würde bestellen müssen wegen der maroden Wasserleitungen. Ich war ziemlich verzweifelt am Abend, denn das Budget war längst aufgebraucht. Mitten in der Nacht begann ich, meine Kisten aus Berlin auszupacken, um mich von dem Problem abzulenken und „es“ denken und machen zu lassen… und da fand ich zwischen all meinen Sachen einen alten Geldbeutel – ich wusste gar nicht mehr, dass ich ihn noch besaß- mit einem ordentlichen Betrag darin. Es war weit mehr, als ich für den Installateur brauchte.

„Vertraue“. Die Ressourcen für deinen Dienst sind gegeben.

Im Dezember gab es dann das Einweihungsfest: Nach 3 Monaten Schwerstarbeit, in denen ich mich durchgängig jenseits meines Kompetenzfeldes zu bewegen hatte – von 6h morgens bis 23h abends, hatten wir die erste Bauphase abgeschlossen: Zwei Bäder waren erneuert, Nachtspeicheröfen aufwändig entsorgt, Haus bereinigt, offene Nischen aufgemauert, 800 Quadratmeter Wand- und Deckenfläche neu verputzt, 8 Türen samt Rahmen von Dekor befreit und neu lackiert, drei Einbauschränke grunderneuert, ein Märchentisch (eigentlich: eine Tafel) gezaubert und der Aditi-Altar aufgestellt.

 

Heilung alter Wunden


Ja, Aditi überrascht mich immer wieder mit der Fülle, die hier aus dem Boden zu wachsen scheint.


Aue3vorher 450x800Ein anderes Ereignis, ganz zu Beginn meiner Begegnung mit Aditi-Land, trägt mich bis heute täglich … und wird wohl noch wachsen: Bei der zweiten Besichtigung, unmittelbar vor dem Notartermin, entdeckte ich eine gigantische Wunde im Herzen des 3,3 Hektar großen Grundstücks:

Jemand hatte 48 alte Eschen geschlagen und die Stämme so aus dem verzauberten Wäldchen und Obsthain gezogen, dass zig Bäume gebrochen und verletzt waren, tiefe Fahrspuren den Boden aufgerissen hatten – ein Bild des Schreckens und des Schmerzes.
Ich machten den Mann ausfindig, der das verursacht hatte - mit dem Einverständnis des Verkäufers – und ließ ihn fühlen, was ich fühlte. Zu meiner tiefen Überraschung reagierte er nicht mit Rechtfertigungen oder Abwehr – nein, er fühlte mit mir, verstand meinen Schmerz, empfand tiefe Reue für seine Tat. Und er wollte wieder gut machen, was er getan hatte.


So begannen wir, die Verwüstung aufzuräumen – gut 40 Festmeter in gebrochenem Holz per Hand aus der Lichtung zu tragen, daraus eine Benjes-Hecke zu flechten, die Insekten und Vögeln Schutz bieten würde, die Furchen zu glätten, Geknicktes wieder aufzurichten. Und es wurden immer Auenachher Kmehr Helfer: das in die Raunächte verschobene Jahrestreffen ließ das Aditihaus über 10 Tage schier überlaufen mit meinen Alumni und Schülern und wir verbrachten die sonnigen Wintertage in harmonischer Stille, Äste tragend, Hecke flechtend, heilend, gemeinsam. Es war eine wundervolle Zeit mit Kaminabenden und köstlichen Gelagen. Das Ergebnis ist eine Benjes-Hecke, die sich vom Berggipfel gut 400 Meter hinab zum Südende des Grundstücks streckt und einen zauberhaften Schutzraum wirkt. Und: Nun, im Frühjahr entfaltet der Platz seine Danbarkeit und Fülle neu: quadratmeterbreite Kissen duftender Veilchen wurden abgelöst vom weißen Schleier hoher Wildrüben, die sich zwischen den frisch gepflanzten Apfel-, Kirsch und Pflaumenbäumen um den Geistbaum strecken. Es ist ein zauberhafter Platz geworden durch den neues Leben strömt.


Fülle. Vertraue. Viele Hände schaffen Großes.

Jürgen, der ursprüngliche „Übeltäter“, ist seither nicht mehr von meiner Seite gewichen, hat kaum bei etwas nicht mitgeholfen, das hier entstanden ist. Unsere Wege haben sich in den endlosen Tagen und Stunden, in denen wir auf dem Berg gemeinsam arbeiteten, verwoben. Unsere Liebe zur Natur, unsere Sicht auf das Leben und die Situation selbst, brachten sogar ein eigenes Projekt hervor: Dem Traum und der Bitte von Jürgen folgend, haben wir begonnen, eine kleine Firma zu konzipieren, in der unsere Liebe zu den Bäumen, unsere symbiotische Kreativität und unsere Freude an selbständiger Arbeit zusammenkommen. Schaut mal vorbei auf www.holzweg.org


Leben. Eines vergeht und schafft Boden für Neues.

Mittlerweile folgten Bauphase 2 und 3 – nicht minder gesegnet,nicht minder gesellig, nicht minder produktiv.

Und so pulsiert das Leben hier auf dem Berg, Menschen gehen ein und aus, bringen Gutes mit, gehen mit vollen Händen und Herzen und kommen sicher bald wieder.

Wie es mich verändert hat ?

Nun: Ich war seit Monaten nicht mehr beim Friseur, meine Fingerspitzen sind noch taub von der starken Beanspruchung, mein Haar wird grau. Und meine Augen strahlen.


Ich schreibe seltener, habe dieses Jahr auf keinen einzigen Vortrag oder Kongress zugesagt, lasse die Mai-Auszeit ausfallen. Und doch haben mittlerweile einige Menschen hier den Wdww-Prozess durchlaufen, konnten die Aue für das Schattenritual nutzen und haben in das Medizinrad am Südende Ihre Energie eingewebt.


Meine soziale Interaktion hat sich Vertausendfacht :-) … jedenfalls potenziert … ohne dass es mir eine bindende Last wäre. Ich bin lange genug einen Weg aus eigener Kraft gegangen, habe mich von Forderungen, Versprechungen und den üblichen Verquickungen lange genug fern gehalten, um Begegnungen, die sich jetzt wie ein feines, pulsierendes Netz verweben, fließen zu lassen in das große Gefäß. Ich brauche keine Rollen, Posten, Zugehörigkeiten – und bin doch geborgen und präsent.


ApfeltorDie Teneriffa-Auszeit war der erste längere Zeitraum seit meinem Einzug, in dem ich Aditiland und meine beiden Gefährt/innen für eine Zeit verlassen habe. Nach 32 Jahren hatte ich zum ertsen Mal Heimweh.

Wenn ich hier bin, singt mein Herz.
Mein Leben ist noch weiter abgerückt von den politischen und philosophischen Themen, die mich über 20 Jahre so sehr beschäftigten. Im Januar gab es sogar eine öffentliche Auseinandersetzung mit einem dieser Eso-Business-Macher, deren Impetus mir so aufgesetzt und weltfremd erscheinen, dass ich mich von der ganzen Rise-Satsang-Erwachens-Kommödie gänzlich abgewendet habe.

Nicht ohne Grund hat die Jahresgruppe in diesem Jahr die Überschrift „Manifestation“. Manus ist im Lateinischen die Hand. Und Facere heißt „machen“. Mein Anliegen ist jetzt nicht mehr nur, Menschen und Organisationen um alles Aufgesetzte, Feige, Doppelbödige zu bereinigen. Jetzt gehe ich so weit zu fordern: Mach was draus !

Und so entstehen in meinem Umfeld gerade ganz viele kleine und große Projekte, die Arbeit und Wirtschaft, Solidarität und Eigenständigkeit in einem Sinne manifestieren, in dem Feilschen und Horten keinen Platz mehr haben.

Mit den Händen arbeiten  – am Morgen Feuer zu machen, dann Bäume pflegen, Dachbalken reparieren, Holz sammeln … das fühlt sich an wie den Finger an den Puls des Lebens zu legen. Viele Menschen in den Städten kennen dieses Gefühl nicht mehr. Mir war es durch meine wiederholten und langen Aufenthalte im Dschungel und in den Bergen nicht fremd, das einfache, händische Leben. Doch es kommt eine Qualität hinzu, wenn Du nicht nur Besucherin sondern Hüterin bist.

Wenn Dir etwas anvertraut ist, in die Hände gelegt ist, das atmet, das Raum für Viele sein kann, wachsn Wurzeln. Du heilst den Ort und der Ort heilt Dich.

Mit jedem Stein, den ich hier bewegt habe, mit jedem Sack, den ich gehoben, mit jedem Scheit, den ich angezündet habe, sind meine Wurzeln gewachsen.
Das Gefäß, das für meine spirituelle und kollektive Arbeit zur Verfügung steht, hat sich erheblich geweitet.


Ich glaube, ich – oder Aditi – oder das Leben – hat mich einmal mehr neu erschaffen.

In diesem Sinne, Ihr Lieben, wünsche ich auch Euch, dass Euer Geist sich mit der irdischen Wurzel verbindet, dass Eure angstfreie Seele Eure fleißigen Hände führt und Ihr Gutes schafft.

Für alle.


 
 

 

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TERMINE

Hier findet sich eine komplette Terminübersicht 2017 zum Download

 

DIE NÄCHSTEN AUSZEITEN

Impressionen-Auszeit-Teneri

Thüringen
06. – 20 August 2017

Teneriffa
02. - 16. September 2017

Thailand
28. Jan – 11. Feb 2017
23. Dez 17 - 06. Jan 18

Mehr Info und Anmeldung unter www.seminar-und-reisen.de

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KLEINE KURSE - Termine 2017

FÜNF WANDLUNGSPHASEN DER SEELE - DIAGNOSTIK
Diagnostik: 24. und 25. Juni, Roßfeld

FÜNF WANDLUNGSPHASEN DER SEELE - THERAPIE
Therapie: 01. und 02. Juli 2017; Roßfeld

ERNÄHRUNG NACH DEN FÜNF ELEMENTEN
22. und 23. Juli 2017, Roßfeld

DAS PFALNZENOPFER - Medizinpflanzen sammln und weihen - Basics zur Gewinnung von Heilpflanzen 15. und 16. Juni 2017, Roßfeld (mehr Info www.wildnatural‐spirit.org )

DAS RÄUCHERRITUAL - Basics zur Durchführung von Pflanzenopfern
17. und 18. Juli 2017, Roßfeld (mehr Info www.wildnatural‐spirit.org )
Anmeldeoption und detaillierte Seminarbeschreibungen finden sich HIER http://evelinrosenfeld.de/index.php/de/10-redaktionelle-artikel/127-wochenendkurse

Alle Kurse

  • umfassen einen Samstagnachmittag und einen Sonntagvormittag
  • finden in Roßfeld statt
  • sind auf 10 TeilnehmerInnen beschränkt (Reservierung nach Anmeldeeingang)
  • kosten 290 €
  • Für Unterkunft und Verpflegung müsst Ihr selbst sorgen – ich helfe aber natürlich gerne !

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DER JAHRESZYKLUS

 ...ist eine kontinuierliche, 13 Monate und Treffen umfassende Prozessbegleitung in der Gruppe.
Er ist dazu gedacht, dein berufliches Wirken sorgfältig mit deinem Wesenskern abzustimmen:
Entdecke den Zusammenhang zwischen Authentizität und Kraft, innerer Wahrheit und äußerem Erfolg, selbstbestimmten, eigenverantwortlichen Wegen und Freiheit, achtsamer Wahrnehmung und Verbundenheit im Kreis Gleichgesinnter.
Projektarbeit, ökonomische Modellierung, Netzwerkaufbau sind hier ebenso Teil des gemeinsamen Wachsens wie auch die Bereinigung innerer Verfasstheit und persönlicher Lebensbedingungen. Mehr Informationen finden sich hier.


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KENNENLERNTAGE zu den Auszeiten

  • Köln 28. und 29. Juli 2017
  • Berlin 14. und 15. Juli 2017

BITTE BALD ANMELDEN !

Die Kennenlerntage sind für Menschen die erwägen, an einer ein- oder zweiwöchigen Auszeit teilzunehmen. Am ersten, etwa, 2-stündigen Kennenlernabend begegnen wir uns persönlich. Ich stelle Programm, Reiseziele und Erfahrungen aus diesen intensiven Zeiten der Neuorientierung vor. InteressentInnen können alle Antworten bekommen, die sie noch brauchen, um diese einmalige Gelegenheit zu nutzen, innerhalb kürzester Zeit und in schönster Umgebung den roten Faden in ihrem Leben wiederzuentdecken. Der zweite Termin ist ein Tagesworkshop für alle, die tiefer hineinschnuppern und erste Erlebnisse aus dem Programm „Was Dir wirklich wichtig ist" sammeln wollen. Bei passendem Wetter gehen wir hier auch raus.

Der Infoabend kostet 25€, der Tagesworkshop 250€ und enthält ein kleines Mittagspicknick. Mehr Info und Anmeldung

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VIDEOS

 

er Geld oder Mangel: Wir haben so viel mehr Möglichkeiten, unser Leben zu gestalten, als wir denken...
http://www.youtube.com/watch?v=xyoS0Tm8c-E

 

 

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Der Weg zur Selbstbestimmtheit  in fünf Phasen.Her ist die erste und schwerste Etappe:
http://youtu.be/ErRbD7nxoUA

 

 video_zyklusDer "Was Dir wirklich wichtig ist"- Zyklus nach Evelin Rosenfeld (v_04):
Ein Film zu Methode und Prozess http://www.youtube.com/watch?v=bw_Hfj-o7GE

 

 

video_auszeiten

Auszeiten zur Neuorientierung
Ein Film über die Auszeiten mit einem schönen Testimonial von Maria http://www.youtube.com/watch?v=RdFqk64Yg8s

 

bild_video_gesetze

Selbstbestimmt Leben: Eine andere Wirklichkeit (v_02): Ein Film zum Leben NACH dem Prozess:
http://www.youtube.com/watch?v=scKYWEtr1vM

 

 

Wenn Du die Nachricht Deines Herzens verstanden hast, ist der Weg den Du gingst, gehst und gehen wirst klar und leicht.

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Bestellung und Kontakt

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