SEIN oder Haben? Eine andere Sicht auf die Systemkrise

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Evelin Rosenfeld
 

occupy-wall-street

 

Newsletter Ende Oktober

SEIN ODER HABEN? EINE ANDERE SICHT AUF DIE SYSTEMKRISE

 

GUTE NEUIGKEITEN

Zurück von einem wundervollen Auszeit-Seminar auf Teneriffa (seht Euch die schönen Fotos in den Impressionen mal an!) konnte ich mit der Aktion „Räuchern im Kiez" den Spirit in die Städte tragen: Vier wundervolle Ritualen in der Öffentlichkeit waren zugleich die erste "Markteinführung" der Räucherbündel von Wild Natural Spirit. Da wird es jetzt ernst:In 2012 soll WNS zur Genossenschaft werden. Wer hier mitwirken will - und vielleicht im März 2012 auf Teneriffa an der Satzung und an unseren ersten Lehrfeldern "mitbauen" will, kann sich jetzt einklinken.

Zudem war ich in München und Wien zu Kennenlerntagen. Zürich steht am kommenden Samstag noch an. Es ist sehr schön zu sehen, wie viele "Fans" es von dem "Was Dir wirklich wichtig ist"-Prozeß gibt - und wie groß das Interesse an den Auszeiten ist. Das alles wird möglich, weil wir offenbar lernen, wirklich und von Herzen zu Ko-Operieren.

Ob man hier von spirituellem Wandel spricht (was ich persönlich darunter verstehe, lest Ihr im Intro zum Filmfestival) ... oder ob es sich hier um einen waschechten Systemzusammenbruch handelt, vor dem der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Denkwerk Zukunft, Professor Meinhard Miegel, warnt, sei dahingestellt. Dass sich global und zwischenmenschlich eine Menge tut, merken wir wohl nicht nur an "Occupy Wallstreet"...

Bleibt positiv und konstruktiv ! Es gibt nichts zu fürchten, solange wir unser Leben absichtsvoll gestalten und in „den anderen" immer wieder uns selbst erkennen und annehmen

In diesem Sinne freudige Grüße von Eurer Evelin

 

 

THEMEN

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Gesellschaftlicher Gesinnungswandel Kritische Betrachtung zum Memorandum von Prof. Meinhard Miegel et alt.

Ausgebrannt. Wofür? Und wie weiter?
Wenn wir die Burn-Out-Hysterie weitertreiben, brauchen werden wir zum "Volk der Opfer". Ich plädiere dafür, Burn Out NICHT als Krankheit zu verstehen....

Spirituelles Filmfestival
Wer hat Angst vor Spiritualität? Niemand.... Oder? Aber... Esoterik..... Gift für den klaren Verstand... oder?

Neues vom Wild Natural Spirit
Werde zu einem Teil der Familie! Werde Mit-EigentümerIn und komm mit nach Teneriffa!

... oder spende:

Jetzt spenden mit betterplace.org!

Ko-Kreation: Wenn Herzenswunsch vor Eigennutz geht

 

Last Call: Wer mit zur Auszeit über den Jahreswechsel im Golf von Siam will, kann sich JETZT noch bis zum 20.11. anmelden. Derzeit sind noch Flüge um die 700€ zu haben. Bis dahin gibt es auch das Arbeitsbuch zur Auszeit „Was Dir wirklich wichtig ist" zum Sonderpreis von 13,90 zzgl. Versand. Details und Anmeldung unter www.seminar-und-reisen.de.

 
 

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1. GESELLSCHAFTLICHER WANDEL: Eine kritische Betrachtung zum Memorandum von Prof. Meinhard Miegel et alt.

Die Stiftung Denkwerk Zukunft hat mir Ihrem "Kopf" Professor Meinhard Miegel ein Memorandum zum nötigen Bewusstseinswandel herausgegeben. Prof. Miegel und KollegInnen statuieren hier

 

 

   

1. dass die westliche Konsumgesellschaft unmittelbar vor dem Zusammenbruch ihres rein materialistischen Konsumsystems befindet

2. dass das "Ertragen" des anstehenden Rückschnitts auf materieller Ebene durch eine Orientierung hin zu immateriellen Lebensstilen erleichtert werden kann

3. dass das bestehende (materielle) Dilemma ein Resultat verkümmerter Lebensgestaltung (zu wenig immaterielle Werte) sei.

 

Im Diskurs mit Prof. Miegel merkte ich an, dass materielle und immaterielle Aspekte Merkmale ein und derselben Medaille seien - und nicht Komplementäre, wie im Memorandum unterstellt.

Dem vermeintlichen (!) materielle Überfluss der Industrieländer steht ein ebensolches immaterielles Übermaß gegenüber: Höchstleistungen, große Ambitionen, phänomenaler Gestaltungsraum, Hundertschaften von „Bekannten" und „Verbündeten".

Die Qualität dieser Gesellschaft und dieser Phase ist „Viel". Oder besser gesagt: „Mehr!"

Doch zugleich ist sie gezeichnet von der Überforderung und Äußerlichkeit, die eine solch hektische Fülle mit sich bringt: Auf der einen Seite vollgestopft mit Konsumgütern und allerlei Bequemlichkeiten – und auf der anderen Seite verarmt was sinnliche Intensität betrifft: Wann erlebt ein Stadtmensch wirklich Stille? (das Rauschen der Autos, Strom- und Heißwasserleitungen, der Lärm aus tausenderlei Rundfunkgeräten übertönt jede Grille, jedes Wasserplätschern... so denn natürliches Wasser überhaupt in Reichweite ist....).

Materiell verarmt, würde ich das nennen.

Ebenso wie immateriell: 5000 Facebook-„Freunde"? Die wurden „erarbeitet" in hunderten einsamer Stunden vorm Computer.... Menschen in den weniger „reichen" Gegenden, die ich kenne, sind in dieser Zeit im Kreis ihrer Familie, ihres Dorfes oder ihrer Freunde.

Die kollektive Blase der „Mehr"-Illusion platzt

Es ist nicht so, dass die westliche Welt einer „Reduktion" oder „Verknappung" per se entgegenblickt. Weder materiell, noch immateriell.

Unser Verständnis materieller Fülle ist einfach derart realitätsfern – gemessen an monatlichem Einkommen, Anzahl unnützen Konsumguts, etc. – es geht hier nicht um REDUKTION, die durch den Zusammenbruch leistungs- und besitzorientierter Systeme auf uns zukommt.

Materiell und immateriell können von daher auch nicht gegeneinander kompensiert werden – weniger Konsum für mehr Genuss – wie Miegel et alteri statuieren. Vielmehr hat ein materielles Phänomen auch immer eine immaterielle Seite – mit identischer Nachricht. Was gerade geschieht ist, dass gerade die kollektive Blase der „Mehr"-Illusion platzt.

Und das ist für niemanden ein Verlust....

Dieser Wandel – der von vielen mit einem sehr bedrohlichen Unterton belegt wird – vollzieht sich kollektiv wie individuell: Die einen steigern sich in eine Klima- und Bankenkrise, die anderen bereiten sich auf das Ende der Welt vor, gehen demonstrieren, klagen an und stehen vor den Trümmern ihres persönlichen Weges.

Systemversagen im Großen – Burn-Out im Kleinen

Burn-Out ist ein guter Indikator für meine These, denn die Erschöpfung, der Sinnverlust und letztlich Zusammenbruch, der mit Burn-Out einhergeht, trifft oft Menschen, die in einer nur scheinbar materiell intakten Welt leben. Leistungsgetrieben und im Tagesrhythmus ausschließlich von "Berufsthemen" vereinnahmt, geht hier nicht nur auf immaterieller Ebene über lange Zeit vieles verloren. Materiell sind durchaus auch Sinneserfahrungen (Genuss, Natur, körperliche Erlebnisse) und soziale Verhältnisse (Freunde, die Vielfalt von Aktivitäten neben dem Beruf, Reisen). Von daher geht es auch für uns Einzelne nicht um Kompensation (materieller Verlust durch immaterielle Werte) sondern um eine Erweiterung auf beiden Ebenen.

Dies wäre auch meine Basisthese für jede Art von Burn-Out-Therapie und Prävention:

Wer sich geistig und seelisch erschöpft hat, wird auch auf körperlicher Ebene ausgebrannt sein. Daher macht eine Diagnose und Therapie auf beiden Ebenen zugleich Sinn. Der Beginn eines solchen Wiederauffüllens liegt jedoch auf einer tieferen Ebene: Die Verbindung mit dem Leben ist kraftvoll, wenn der Kontakt nach innen (wer bin ich (von Herzen)?) und nach außen (wer bin ich in der Welt - aus Liebe zur Welt?) in Balance ist.

Was ist das für ein Wandel? Lasst uns die Symptome mal genauer betrachten. Und – weil es einfacher ist und auf den Punkt führt – auf der individuellen Ebene:

 

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2. AUSGEBRANNT.
Wofür? Und wie weiter?

 

Burn-Out ist ein Erschöpfungszustand, der sich auf allen persönlichen und sozialen Ebenen auswirken kann. Masslach spricht von einem Symptom-Komplex den er als „emotionale Erschöpfung" zusammenfasst.

Depersonalisierung, Erleben von Misserfolg – ist er von Depressionen nicht eindeutig zu unterscheiden. Der ICD (ein von der WHO herausgegebener Diagnosekatalog für Mediziner) wertet Burn-Out nicht als Krankheit, sondern nur als Zusatzdiagnose.

Ich lehne die Bezeichnung „Krankheit" ebenfalls ab, da Burn-Out

  • ein natürlicher, wiederkehrender und temporärer Energiezustand jedes Menschen ist, bei dem sich existentielle Veränderungen ankündigen
  • vor allem Eigenverantwortung und das aktive Annehmen dieser anstehenden Veränderung erfordert. Der Krankheitsbegriff verleitet dazu, die Vorstellung von Hilflosigkeit und eines Defekts zu fördern. Das ist kontraproduktiv.

Wird der prägnante Energiemangel allzu lange ignoriert oder kompensiert, treten allerdings Folgeeffekte ein, die der/die Einzelne möglicherweise nicht mehr ohne externe Intervention bewältigen kann. Dies kann ebenfalls auf allen Ebenen eintreten: körperlicher oder emotionaler Zusammenbruch, soziale Verwerfung oder berufliches Scheitern.

Die frühzeitige und bewusste Reaktion auf die Veränderung, für die der Burn-Out ein Vorbote ist, kann Lateralschäden verhindern, die mit der eigentlichen Veränderung nichts zu tun haben. (dabei ist wichtig anzuerkennen, dass existenzielle Veränderungsprozesse das Überkommene zwangsläufig und sinnvoller Weise „beschädigen" müssen).

Um aber eben Schäden vorzubeugen, die der Veränderung nicht zuträglich sind, sondern sie eher behindern, zu ist die Aufklärung zu ersten Symptomen, zum Umgang mit existentiellen Veränderungen und zur aktiven Gestaltung dieser Phase wichtig.

Hierauf bezieht sich meine Arbeit: Vorbeugen ist besser als Heilen !

Die selbstbestimmte Lebensgestaltung, die auf einem gut verankerten Daseins-Motiv gründet, ist die freudvollste Form, in der eigenen Kraft zu bleiben.

  • Selbstbestimmt – weil feste Hierarchien, Arbeitsteilung, anonyme Berufsbilder und Verantwortungsübertragung, wie sie in den üblichen Anstellungsverhältnissen gegeben sind, fast zwangsläufig in die persönliche Verarmung führen
  • Daseins-Motiv – weil aus dem Verständnis darüber, wer wir sind (Identität und SEINs-Ebene), Kraft und Erfüllung kommen. Ziele, die darauf ausgerichtet sind, etwas zu erlangen (HABEN) oder

Und wenn die Kraft einmal ausgegangen ist, können die gut definierten Schritte des „Was Dir wirklich wichtig ist"-Prozesses den als unangenehm empfundenen Transformationsprozesses beschleunigen.

 
   

sur

 

 

Am besten in freier Natur, mit Menschen, die den gleichen Weg gehen und für eine kurze Zeit komplett „abgenabelt" von den Verstrickungen Deines momentanen Lebensmodells. ... die nächste Auszeit ist in Thailand, zum Jahreswechsel.

(Mehr Info: www.seminar-und-reisen.de)
 

Nahrung, körperliche Fitneß und auch Rituale sind ebenfalls kraftvolle „Werkzeuge", die mir selbst von Größen wie Michio Kushi, Swami Vivekananda, Gilla Häckel und einigen anderen Meistern ihres Fachs beigebracht wurden.
Ich habe auf meine Website viele Informationen und Angebote gepackt, die bisher nur im persönlichen Coaching verfügbar waren. Fühlen Sie sich eingeladen ein bisschen herumzustöbern – und fühlen Sie sich willkommen, wenn Sie dieses Werkzeug für sich nutzen wollen!

http://www.evelinrosenfeld.de

 
 

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3. SPIRITUELLES FILMFESTIVAL

 
 

Wer hat Angst vor Spiritualität? Niemand.... Oder? Aber... Esoterik..... Gift für den klaren Verstand... oder?

Nüchtern betrachtet ist Spiritualität ganz einfach die persönliche Vorstellung davon, welche übergeordneten Gesetze und Regeln im Leben gelten.

Mit oder ohne Gott. Mit oder ohne Schicksal. Und die Esoterik (von griechisch ἐσωτερικός: esōterikós: „innere") ist – nach all dem Hokuspokus, den AnhängerInnen wie KritikerInnen darum machen – doch einfach nur eine Form von Wissen, die sich schlecht "veräußern" läßt. Ein inneres oder innewohnendes oder verborgenes (nicht offensichtliches) Wissen.

Hast Du das nicht ?!?

... was man in Berlin unter Spiritualität versteht, können wir uns am kommenden Wochenende ansehen: Das Kino am Ufer lädt vom 4. – 6. November zum 5. Festival des spirituellen Films ein.

Von der Schamanenklinik in Sibirien über die Wiederbelebung von Wilhelm Reich, einer Reise von Vater und Sohn Storl zu den Pflanzenkundigen Nordamerikas bis Eckhard Tolle werden Filme vorgestellt, die uns über die Grenzen rationalistischer Weltanschauungen führen. Ob zur Wissensvermittlung, Inspiration oder als schöner Rahmen für die Begegnung mit außergewöhnlichen Menschen: Dieses Wochenende sollten wir uns reservieren !

Ich selbst werde am 4.10. zusammen mit dem Veranstalter, Kraft Wentzel, auf dem Podium sein und mich mit ihm zu den vorausgegangenen Filmen „Die Klinik der Schamanen"" und „Das Geheimnis der Heilung – Wie altes Wissen die Medizin verändert" austauschen.

Als eine, deren Weg in den Hörsälen und Laboratorien der naturwissenschaftlichen Fakultäten begann und nun bei der Arbeit mit traditionellen Medizinpflanzen angelangt ist, habe ich natürlich eine eigene Auffassung zum Phänomen der „Heilung". Ich würde mich freuen, mit Dir/Ihnen am 4.10. gegen 17h zu diskutieren !

Ort: Gotischer Saal, Berlin-Kreuzberg

 
         
 

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4. WILD NATURAL SPIRITS GESUCHT:
Pflanzaktion und Genossenschaft

 
 

Nachdem Marie und ich – mit temporärer Unterstützung von Salome Messintini, Jochen Koch, Christian Rudat, Andreas Bendler, Rosario und Carlos und einigen anderen – nun ein gutes Jahr lang das Sonnenprojekt konzipiert und praktisch weiterentwickelt haben steht schon einiges auf den Beinen:

 
 
  • Pflanzen und Rituale sind definiert und werden in schönster Weise auf der Website www.wild-natural-spirit.org präsentiert: Unser Omnlineshop läuft langsam an.
  • Die langfristige wirtschaftliche Basis für das Projekt ist mit der Produktion der Räucherbündel gelegt. Die Räucherrituale fanden sehr guten Anklang und erste Kooperationen mit Händler/innen werden dafür sorgen, dass die Mission erfüllt wird und die ökonomische Nachhaltigkeitsich gesund und organisch entfaltet
  • die Kooperation mit der kanarischen Inselregierung zum Jugendprojekt ist zugesagt – jetzt ist der Ball mit Curriculum und Lehrflächen wieder bei uns
  • wir haben Land in Teneriffa zur Pacht angeboten bekommen – in Thailand wird sich in diesem Winter konkretisieren, wie die Strukturen für WNS dort verankert werden, in Thüringen sind erste Kontakte gemacht.
  evma  
 

Jetzt brauchen wir Menschen, die mit uns gemeinsam das Jugendprogramm auf die Beine stellen, die Pflanzen für die Lehreinrichtungen vor Ort pflanzen und hin und wieder zur Pflege und Ernte besuchen kommen und wir suchen auch Menschen, die uns beim Aufbau unseres Handles helfen können und wollen,

Um Ressourcen und Zusammenarbeit auf transparente und ausgewogene Beine zu stellen, werden wir eine Genossenschaft gründen. Eine Stiftungsgründung oder auch ein Verein haben sich als zu kompliziert herausgestellt. Außerdem gibt es bei Genossenschaften ein paar schöne Details (etwas die Verteilung der Stimmrechte oder die Verwaltung des genossenschaftlichen Eigentums), die ganz im Sinne des Projekts sind. Derzeit arbeite ich an einer ersten Satzungs-Skizze und nehme Kontakt zum Genossenschafts-Verband auf, der diese Gründung begleiten wird.

Wer also jetzt Genosse oder Genossin werden will, fühle sich herzlich eingeladen, sich einzuklinken.

 
 

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5. KO-KREATION: Wie Zusammenarbeit heute funktionieren kann

 
 

Ich bin ja nun schon seit fast 12 Jahren als Freiberuflerin unterwegs.

Wie viele andere startete ich mit dem Ideal eines Arbeitszusammenschlusses, in dem Gleichgesinnte sich wechselseitig unterstützen.

Die Vorteile liegen ja auf der Hand: alles, was Gemeinkosten verursacht (Coachingräume, Telefondienst, technische Einrichtungen, Werbeaktionen) kann geteilt werden. Die Kontakte der einzelnen summieren sich zu einer ansehnlichen Interessentendatenbank. Der inhaltliche Austausch lässt lernen, wachsen und Neues entstehen. Ich habe ein Netzwerk aufgebaut (Sguides), ein Gemeinschaftsbüro mit wundervollen Arbeits- und Kreativräumen eingerichtet (das Kompetenzzentrum in Friedenau), wurde am Schluss sogar Partnerin in einer Schweizer AG.

Doch ebenso wie viele meiner KollegInnen stieß ich nicht immer auf Resonanz, Mitverantwortung und die Bereitschaft, wirklich zu Teilen. Konkurrenzdenken, Trägheit, Egozentrik und andere Symptome des Mangeldenkens machten den Weg immer wieder schwer – manchmal sogar schmerzhaft.

In den letzten – sagen wir, zwei Jahren - stelle ich aber eine Veränderung fest:

Seien es die Kennenlerntage in fünf Städten, die erst durch die beherzte Unterstützung von KollegInnen möglich wurden, das Format „Spendenbasis" funktioniert – anders als vor drei, vier Jahren – Wild Natural Spirit ist schon längst nicht mehr „mein Projekt", das Zusammenwirken mit Gleichgesinnten geschieht mit Leichtigkeit und bleibt in wechselseitiger Balance. Es wird gearbeitet, ohne gleich nach dem Honorar zu fragen, es wird geteilt, was einfach in die Welt soll, es wird verschenkt, vermittelt und vertreten. Das Empfinden für Ausgleich (in Geld/Arbeit/Herzblut) scheint ebenso gewachsen zu sein wie die Einsicht, dass das Mitwirken an etwas, das größer ist als ein „Job", unbezahlbar ist.

Umgekehrt fallen diejenigen regelrecht auf, die sich bei einer Veranstaltung auf Spendenbasis leise aus dem Raum schleichen oder die, die großartige Kooperationskonzepte entwickeln – womöglich Lizenzen verkaufen wollen - aber keine Lust haben, die Datenbanken selbst zu pflegen.

Wie geht es Euch damit? Nehmt Ihr eine ähnliche Entwicklung wahr?

Liegt das an mir und meiner Entwicklung – oder sind Bewegungen wie „Occupy Wall Street" oder die Global Reporting Initiative mit ihren phänomenalen Techniken ein Hinweis darauf, dass wir kollektiv einen großen Schritt weiter gekommen sind?

Ich will Euch ermutigen, weiter zu gehen auf dem Weg des Vertrauens und Teilens.

Und ich will Euch ein paar von denen nennen, deren Arbeit in diesem Sinne funktioniert – und daher für alle, die daran teilhaben, von höchstem Wert ist:

Leo Hackl, ein befreundeter Schweizer Kollege, bestellte vor langer Zeit einmal mein Coaching-Buch - "Was Dir wirklich wichtig ist". Irgendwann bekam ich ein begeistertes Feedback von ihm – er würde meinen Prozess in seiner Arbeit mit großem Erfolg einsetzen. Als ich in diesem Jahr die Kennenlerntage für die Auszeit im deutschsprachigen Raum plante, rief ich ihn an und fragte ihn, ob er mit mir in Zürich einen Tag zu den Auszeiten organisieren wolle. ... allein die gemeinsame Vorbereitung war eine große Freude. Spannung auf die Gruppe am kommenden Samstag (5.11.2011) in Thalwil! Leo ist spezialisiert auf das Thema Angstbewältigung. Schaut mal rein, wenn es Euch interessiert: www.angst-coaching.com

Ähnlich verhält es sich mit Bettina Sahling: Ich lernte sie in diesem Jahr auf dem Greencamp in Frankfurt kennen und war begeistert von ihrer Arbeit: Sie hat vor zwei Jahren die Newslichter „geboren": Ein Online-Magazin, das uns die schönen Ereignisse und Aktivitäten übermittelt, an denen wir teilhaben können. Entsprechend haben die Newslichter auch eine Leserschaft, die anders „tickt" als die anderer Medien: Menschen, die um Balance, Lichtarbeit und Sozialengagement wissen. Auf dem „Marktplatz der Freude" finden sich entsprechend auch Angebote, die mehr als „Ware" sind. Schaut mal rein: http://www.newslichter.de/marktplatz/

Eine weitere Begegnung in diesem Jahr waren Phillip Steinweber und Mirjam Müller mit ihrer Web-Agentur th-ink.net: Während unserer Präsentation von „Wild Natural Spirit" auf der Karmakonsum in Frankfurt waren sie Mitdenker in unserer Gruppe und brachten gerade was die Verankerung des Sonnenprojekts vor Ort betrifft, auf spannende Ideen. Mit ihren Anregungen fällt es uns derzeit leicht, MithelferInnen für die Pflanzaktion auf Teneriffa im März 2012 zu finden. Phillip und Mirjam haben mit think. responsible design & ideas haben sie nicht nur für Wild Natural Spirit ein phantastisches Internetforum geschaffen.

Während ich hier schreibe, fallen mir immer mehr Menschen ein, mit deren Arbeit, Idealen und Wissen sich meine Wege in den letzten beiden Jahren regelrecht verwoben haben – Gerrit Schulz, Marie Stanelle, Andreas Bendler, Rosario Zamonaro, Martin Lauterbach, Maren Martschenko, Georg Schebler, Monika Reindl, Petra Schepel, Chaiwat Thirapantu....

Lasst Euch ermutigen, zu teilen !

 


 
 

Haftungsausschluss (Disclaimer)

Quelle: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert

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