Yoga, Männer im Wandel und Kennenlern-Tour

 

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Evelin Rosenfeld
 
 

 

YOGA, MÄNNER im WANDEL und KENNENLERN-TOUR - NEWS MAI 2012

 
     
 

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Willkommen Licht !

Noch ganz angefüllt mit den Eindrücken der Teneriffa-Auszeit im April, werde ich heute wohl nicht viel mehr als ein paar Ankündigungen und meine (stärksten) Erlebnisse im Anagagebirge in den Newsletter aufnehmen.

Ganz zum Schluss findet Ihr einen Ausschnitt aus meinem Reisetagebuch zur Überwindung von Angst.

Ich freue mich auf ein persönliches Kennenlernen bzw. Wiedersehen !
Gelegenheiten hierzu gibt es genug auf meiner Rundreise und den Infotagen.

Zudem möchte ich die MÄNNER, die sich derzeit Gedanken über ihren weiteren Weg, ihre Lebensfreude und den Sinn ihres Tuns machen, sehr herzlich einladen, Ende Mai mit mir für sieben Tage ins Werratal zu kommen. Dort wird es vom 20. Bis zum 26. Mai eine "kleine" Auszeit geben - aus gutem Grund nur für Männer.

Die nächste „reguläre" Auszeit ist dann im Juli, ebenfalls im blühenden Werratal, vom 13. Bis 27. Juli. Bitte meldet Euch wegen der Zimmerreservierung in der Klostermühle baldmöglichst an.

Die bildschöne, neue Broschüre liegt druckfrisch in meinem Arbeitszimmer – ihr könnt sie Euch gerne zuschicken lassen – für Euch selbst oder zum Weitergeben.

Und dann mache ich Ernst mit meiner Ankündigung im letzten Newsletter: Von Mai bis September biete ich erstmalig eine offene Yoga-Gruppe in Berlin an. Wer mehr über Tantra Yoga (hat nix mit Sex zu tun ^^) lernen und gemeinsam praktizieren will, fühle sich willkommen.

Herzliche Grüße

Eure Evelin

 
 

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  MÄNNER-AUSZEIT  
 

Unter meinen Klienten sehe ich ein paar Männer – alle zwischen 40 und 60 Jahren und ein gutes Stück Erfolg im Rücken. Aber jeder von ihnen fragt sich schon eine Zeitlang: Und wie jetzt weiter? Wo ist meine Lebensfreude geblieben? Wie befreie ich mich aus dem Netz der Verpflichtungen und Erwartungen, um endlich wieder der zu sein, der ich bin?

Zeit für eine Auszeit – in der es nicht nur um Entspannung und „wieder-zu-sich-kommen" geht, sondern vielleicht auch um ein paar ganz grundsätzliche, überfällige Entscheidungen. Dafür ist das Programm „Was Dir wirklich wichtig ist" nach dem gleic hnamigen Buch gemacht.

Allerdings: An meinen Auszeiten nehmen (bisher) mehr Frauen als Männer teil. Frauen haben eine andere Art, sich mit Erschöpfung und Neuanfang, Analyse und Empfinden zu befassen als Männer. Bei Gruppen, in denen Frauen überwiegen, kommen die teilnehmenden Männer oft nicht wirklich in ihren Rhythmus und Raum.

Und das ist schade – denn die Rückkehr zu einem selbstbestimmten Leben wünschen sich viele Männer !

Es geht schöner, kraftvoller, schneller mit ein wenig Systematik, viel Natur und Rückbesinnung und ein paar wirklich guten Methoden.

Daher biete ich erstmalig eine REINE MÄNNERAUSZET an. Im Fokus stehen abe natürlich die Kernfragen des „Was-Dir-wirklich-wichtig-ist"-Programms:

** welche Automatismen halten mich im Hamsterrad?
** welche Persönlichkeitsanteile in mir habe ich zu lannge unterdrückt – oder ganz vergessen?
** was ist der rote Faden in meinem Leben – ** worum geht es mir wirklich und wie kann ich es in die Welt bringen?

Das ist Tiefenarbeit – die mit einer klaren Struktur und an außergewöhnlichen Orten draußen in der Natur sehr kompakt und wirkungsvoll stattfindet. Ganz sicher ist: Nach dieser Woche spürt Mann sich wieder klarer und hat die Richtung in Deinem Leben neu justiert.

Ich würde mich freuen, wenn das der fehlende „Kick" für Sie/Dich ist, endlich den nächsten Schritt aus „der Mühle" heraus zu machen, dem eigenen Wesenskern wieder näher zu kommen und neue Perspektiven zu entwickeln.

 

SCHNELLINFO

Die Männerauszeit findet vom 20.Mai bis zum 26.Mai 2012 im Werratal statt.

Wir wohnen in der bildschön gelegenen Klostermühle und sind umgeben von Bergen, Wäldern, Auen und Wasserläufen in vollster Frühlingspracht.

Leistungen:
** Intensivseminar „Was Dir wirklich wichtig ist" – Eine Reise zum Wesenskern inkl. Arbeitsbuch
** Exkursionen zu Kraftorten im Thüringer Wald sowie Tagestour in die Ibengärten
**6 Übernachtungen in der Klostermühle (Werratal ) im Einzel- oder Doppelzimmer;
** vegetarische Vollverpflegung
** persönlicher Transfer ab/bis Bahnhof Meinigen nach Absprache

Kosten: 1.750€

Mehr zu Ablauf und Setting unter www.seminar-und-reisen.de

 

 

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KENNENLERNTAG UND SCHNUPPER-AUSZEIT

 
 

Wie jedes Jahr begebe ich mich im Sommer im deutschsprachigen Raum auf Reisen, um neue Menschen kennenzulernen, von den Auszeiten zu berichten und kleine Räucherrituale an schönen Orten zu geben.

Meine ersten Stationen werden von Mai bis Juli München, Berlin, Zürich und Bad Kissingen sein.

An allen Orten wird es einen Kennenlerntag mit anschließendem Räucherritual geben (Spendenbasis, Dauer etwa 2,5 Stunden) und wenige Tage später einen Auszeit-Schnuppertag, an dem wir uns in freier Natur treffen und ein paar essentielle Erfahrungen aus meinen Auszeiten erleben (Kostenbeitrag 210€, Dauer ca. 7,5 Stunden, nähere Informationen zu den Auszeiten unter www.seminar-und-reisen.de ).

Hier die genauen Termine:


Kennenlerntag danach Räucherritual (Spendenbasis, 2,5h)

Schnupper-Auszeit 1-Tagesworkshop „Was Dir wirklich wichtig ist“
(210€, ganztägig)

Ort

Kennenlerntag/
Schnupper-Auszeit

MÜNCHEN 26. Mai

17h – 19h30

27. Mai

13h30 – 20h

Stemmerhof, Plinganserstr. 6 I 81369 München

BERLIN 15. Juni

17h – 19h30

17. Juni

13h30 – 20h

Berlin-Kladow Yogafestival / Herz und Bauch in Steglitz

ZÜRICH 07. Juli

17h – 19h30

08. Juli

13h30 – 20h

Zürich Stadt / Küsnacht
KISSINGEN/
BOCKLET
22. Juli

17h – 19h30

29. Juli

10h - 17h

Fotostudio ArtIrene Bad Bocklet/ Kloster-
mühle Trostad

 
 

Auf der Station „Berlin" sehen wir uns vielleicht auf dem Yogafestival in Berlin: Dort haben wir einen Wild Natural Spirit-Stand und dort findet auch der Kennenlerntag am 15.6. statt. Bei Interesse kann ich Eintrittskarten für das Yogafestival mit 20% Nachlaß organisieren.

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  YOGA IN BERLIN  
 

In der Zeit Mai bis Oktober biete ich jeden Freitagabend, 18h – 21h eine offene Yoga-Gruppe in der Praxis "Herz und Bauch" in Berlin-Steglitz an und vermittle die Grundlagen des Raja- und des Tantra Yoga.

***** Tantrismus ist eine Erkenntnislehre, die auf der Untrennbarkeit des Relativen und des Absoluten basiert. Das Ziel des Tantrismus ist die Einswerdung mit dem Absoluten und das Erkennen der höchsten Wirklichkeit. Um diese Einheit zu erleben, werden im Tantra Yoga äußere Handlungen (Rituale, Farben, Klänge neben den klassischen Hatha Yoga-Asanas) als Spiegel genutzt. Tantra ist diesseitsbejahend und führt durch psycho- experimentelle Techniken zu einem positiven Erleben der Welt und des Lebens, in denen sich das Absolute offenbart. Evelin ist Inhaberin des Red Sash-Grades, ihre Lehrer sind unter anderen Swami Swami Vivekananda und ihre Mutter, Heide Rosenfeld.

**** Die Gruppe spricht EinsteigerInnen ebenso an wie Menschen, die schon länger Yoga praktizieren. An den Abenden teilt sich die Zeit in etwa auf in: 15 min Theorie, 15 min Mantren und oder Laya, 90 min Praxis (Pranayama und Asanas), 30 min Mediation.

***** Ich gebe den Kurs auf Spendenbasis

Adresse: Praxis Herz & Bauch, Forststraße 45, 12163 Berlin/Steglitz

Anmeldung unter Tel 030-64327735

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  WIE AUS ANGST KRAFT WERDEN KANN
Auszug aus meinem Reisetagebuch
 
 

sprungNachdem das bis heute medizinisch undefinierte „Burn Out Syndrom" die Medien erobert hat, häufen sich nun auch die „Auszeiten", die Entspannung und Aufbau versprechen.

Ob die Teilnehmerinnen meiner diesjährigen Auszeit im Anagagebirge eine „entspannte" Zeit hatten, weiß ich nicht. Doch wie seit Jahren hatten wir eine intensive, magische Reise durch Lorbeerwälder und Guanchen-Rituale, während der sich alte Muster und Lasten für immer verabschieden und das Seelenanliegen sich zeigen konnte.

In dieser Gruppe gab es gleich drei Menschen mit starken Angst-Themen: Eine Frau, die Angst davor hatte, allein zu reisen und sich zu weit von ihrer Familie zu entfernen. Eine andere, die Angst vor Leistungsdruck hatte und immer wieder in berufliche Schwierigkeiten kam, weil die Angst sie übermannt hatte. Und eine Dritte, die auf dem Trip „Ich kann das alleine!" ihre Angst vor Abhängigkeit und Enttäuschung bis zum Burn Out getrieben hatte. Nach sieben beziehungsweise vierzehn Tagen Transformationsprozess inmitten vulkanischer, überbordender Natur gingen, waren sie frei. Frei von Angst. Und frei für ihren Weg.

Wellness war das bestimmt nicht, als wir Mitte April mit dem „Was Dir wirklich wichtig ist"-Prozess im Nordosten Teneriffas begannen. Die Gruppe war diesmal sehr groß. Es gab neben einigen Neulingen, denen meine Transformationsarbeit noch nicht vertraut war, auch zwei „alte Hasen", die diesmal wiedergekommen waren, um ihr Initiationsritual zu empfangen.

Doch dazu gehörte harte Arbeit: War der Innere Kompaß stark genug, um in der „realen Wirklichkeit" handlungsleitend zu sein? Waren die Fünf inneren Entitäten alle integriert und abrufbar, so dass die ganze Person im Gleichgewicht war und sich das Tonal genügend verringern konnte, um Raum zum Träumen, Raum für die Seele freizugeben ? War die persönliche Berufung voll bewusst und wurde sie gelebt?

Die erfahrenste Teilnehmerin hatte die feste Absicht, am Ende der ersten Woche ihr Gelübde abzulegen – und so arbeitete sie Tag für Tag in Stille an ihrem Medizinrad und praktizierte ihre Berufung im Hintergrund.

Währenddessen mussten sich die meisten anderen Auszeitler erst einmal an den straffen Tagesablauf und die intensive Transformationsarbeit gewöhnen: 7h Yoga auf der Dachterrasse – manches Mal in recht kühlem Bergwind – 9h Frühstück – 10h Gruppensitzung oder Aufbruch zu einem unserer Kraftplätze, nicht selten 3, 4 Gehstunden entfernt. Coachingsitzungen bis in den Abend. Doch die Schönheit unserer Umgebung, die Liebe, die sich in unserer Gruppe ausbreitete, jedesmal, wenn eine Einsicht vor aller Augen zu Kraft wurde und Gesichter sich lichteten, Herzen leicht wurden und Gedanken klar, bescherte und wundervolle Tage.

traumreiseNicht ohne Zwischenfälle – doch die gehörten irgendwie zum Prozess:

Was hat es zu bedeuten, wenn das Flugzeug der Seminarleiterin beim Landeanflug auf Madrid, etwa 3 Meter über der Landebahn plötzlich Vollgas gibt und im Steilflug in den Himmel schießt?

Warum hat die Teilnehmerin mit Gehbehinderung das schwerste Gepäck, einen großen Hund in Begleitung und eine Hundehütte, die in kein Auto passt?

Wie kommt es, dass ein Teilnehmer mit Abgrenzungsthemen kein Zimmer im Gemeinschaftshaus mehr bekommt – und ein eigenes Häuschen auf dem Dorfplatz bezieht?

Welche Gedanken kommen einem, wenn die Frau mit dem jahrelang therapierten Angstthema ihr i-Phone verlegt – wo sie doch meinte, sie könne nicht länger als eine Stunde ohne Kontakt zu ihrer Familie sein?

Und was machen wir, wenn die Seminarleiterin sich am Tag vor der Teide-Besteigung beim Yoga den großen Zeh bricht? ... der paßt ja nicht mal mehr in die Wanderschuhe ... !!!

... es gibt keine Zufälle ! ...all diese Zwischenfälle gehörten zum Prozess – und zweifelsfrei waren hier wieder höhere Kräfte am Werk, die vielen von uns Befreiung, Bestärkung und Klarheit geschenkt haben:

Irmgrad* wollte am Tag vor ihrer Initiation unbedingt bis zum Kraterrand des Teide aufsteigen. Bei einer Zeitvorgabe von 4,5h eine stramme Leistung. Als wir sie an der letzten Seilbahn vergebens erwarteten, kam ein Anruf: „Ich habe es mit meinen letzten Kräften geschafft.... Aber die letzte Seilbahn ist weg. Ich schaffe es nicht... !!!!" ??? Glücklicherweise hatten wir ein zweites Auto, sodass ich die Gruppe nach Hause schicken konnte. Ich selbst wartete viele Stunden am Einstiegspunkt bis die Sonne sank, sah vor meinem inneren Auge Irmgard laufen und laufen, verband mich mit ihr, sendete ihr Kraft. Etwa 40 Minuten vor Sonnenuntergang bekam ich ein klares Signal: Sie gibt auf !

So nahm ich meine Jacke und begann den Aufstieg – ihr entgegen. Die Stille der Unendlichkeit lag über der unwirklichen Vulkanlandschaft. Blassblauer Himmel, durchzogen von letzten orangefarbenen Sonnenstreifen wurde zusehends dunkler. Meine Gedanken und mein Herz waren ganz bei der kraftvollen Frau, die so viele Jahre in Selbstzweifeln und Kleinkriegen gebannt gewesen war und nun vor dem letzten Schritt in ein selbstbestimmtes und von ihrem Seelenanliegen geführtes Leben stand. Ja, die Angst davor, für sich selbst zu stehen, der verzweifelte Versuch, auszubrechen und in einen Zickzackkurs zwischen Selbstüberschätzung und Selbsterniedrigung zu fallen – das waren die Abgründe links und rechts, durch die sie noch musste, bevor sie frei war. Diese Abgründe hatten dieser tatkräftigen und kreativen Frau so viele Jahre lang Angst vor der eigenen Courage gemacht - und sie zwischen den Extremen „ich setze mich durch!" und „Ich schaffe das nicht alleine!" hin- und hergeworfen.

Was für eine Fügung, welch unendliche Weisheit des Lebens, sie jetzt noch einmal in eine solche Situation zu führen. Ich stieg und stieg – es wurde schwer, den Weg zu sehen – ich hielt inne, denn ich konnte sie spüren – und ich „huuhte" (wir haben einen bestimmten Ruf, um uns draußen finden zu können). Und sie antwortete !

georgWeinend fiel sie mir in die Arme – vollkommen erschöpft – wir sahen uns an, stiegen das letzte Stück schweigend ab, saßen im Auto, sahen uns an. Sie strahlte. Es war vollbracht. Irmgard hatte die Grenze gesucht, gefunden und volle Verantwortung für ihre Entscheidung übernommen. Angstfrei.

Singend fuhren wir zurück zu unserer Casa und erlebten am Folgetag eine der kraftvollsten Initiationen bisher.

Ich könnte noch lange so weiter erzählen: Davon, wie ängstliche Marlen* den Anschluss an die Gruppe verlor – weil sie angeblich einen anderen Rhythmus hatte. Wie ich sie im Zauberwald fand und ihr den großen Guanchenfels als Spiegel zeigte. Wie sie mit dem Stein meditierte – und die Stille ihres eigenen Steinaspektes entdeckte. Und nach der Stille endlich, endlich Klarheit fand und den Ursprung ihres Burn Outs beseitigen konnte: So viele unerfüllte Erwartungen an Menschen (v.a. Männer), ihr beizustehen. So viel Schmerz und daraus Trotz. „Ich kann es alleine!". So große Schritte, so viel Unabhängigkeit, so viel Stärke, die zu stark war für ihre Seele. Und dahinter die Angst, wieder alleine dazustehen. Wir sind auf den Fels gestiegen und haben ihren Abschied von der Angst gefeiert.

Oder wie der übergewichtige, höhenängstliche Robert* mir auf dem Berggrat nachstieg – zunächst unbeholfen, schwitzend, schnaufend – den Fokus auf der Anstrengung und Gefahr. Während er sich abmühte und die Gruppe längst zwischen Himmel und Meer ihre Brotzeit auspackte, sammelte ich Artemisia für Rolf und brachte sie ihm. Artemisia ist von alters her eine Transformationshelferin. Sie wächst hier oben im vulkanischen Anagagebirge üppig und in einer Form, die es nur hier gibt. Mit ihrem berauschenden Duft täuscht sie hinweg über die geballte Ladung an Licht und Mut, die sie zu spenden vermag. Ich setzte mich mit meinem Artemisiabündel zu Rolf, der „zufällig" genau gegenüber der „grünen Madonna" saß – einer bewaldeten Bergkonstellation, die die Form einer übergroßen Mutter zeigt, die ihre Hände über dem Tal ausbreitet. Ein guter Platz, um über die uralte Angst vor dem Leben selbst zu sprechen. Über den Verlust der Selbstliebe und die quälenden Zweifel daran, selbst „etwas wert" zu sein, vor dem Gefühl, dass Mühsal und Anstrengung Teil des Lebens seien. Dort oben auf dem Berggrat – auf den ich singend hinaufgesprungen war und er sich voller Angst hinaufgequält hatte – wurde das große „Nein" deutlich, das Robert all die Jahre zum Leben hatte. Zugleich breiteten sich all die Möglichkeiten, all die Schönheit vor ihm aus – und ein Blick in sein Leben zeigte, dass er sie auch dort vor lauter Konzentration auf Gefahren und Anstrengungen ganz übersehen hatte. Wir verbrannten etwas von der duftenden Artemisia und riefen die Kräfte der Himmelsrichtungen – und damit auch die Lebenskräfte in Robert. Der Abstieg war leichter. Die Trägheit schwand Tag für Tag und auf dem Flughafen verabschiedete ich mich von einem freien, vitalen Mann voller Pläne...

Angst hat so viele Gesichter.

Immer ist sie wie eine Barriere zwischen unserer (alltäglichen) Wahrnehmung und unserer Seele.

Und immer entstand sie ursprünglich aus einer Schutzgeste unserer Seele, die mit einem Erlebnis konfrontiert wurde, das sie nicht zu integrieren vermochte.

Ich glaube nicht, dass Burn Out oder Angstsyndrome von außen (durch eine Anpassung äußerer Gegebenheiten) gelöst werden können. Sie entstehen, wenn ein Mensch sich zu weit von seinem Wesenskern entfernt. Aktiv. Daher geht es darum, den Wesenskern bewusst zu halten – und handlungsleitend auch im Alltag werden zu lassen. Ich persönlich reise seit vielen Jahren mit kleinen Gruppen an Kraftorte, an denen solche Transformationsprozesse verstärkt und unterstütz werden. Während des Transformationsprozesses „Was Dir wirklich wichtig ist" (s. gleichnamiges Buch), erkennst Du, was Du (mit Angst) schützt – und wie Du einen Weg findest, die Kraft, die in dieser Angst gebunden ist, wieder frei zu setzen. Dieses „Aufbrechen" gelingt in freier Natur – am besten an Kraftplätzen, die viel Transformationsenergie enthalten – leichter. Und dort nimmt auch die Arbeit am Inneren Kompass ihren Anfang, im Dialog mit den Naturkräften, mit der Du die Persönlichkeitsaspekte wiederbelebst, die unter Deiner Angst verschüttet lagen. In dem Moment, in dem Du Dir Deiner unterschiedlichen Persönlichkeitsaspekte wieder bewusst wirst, zeigt sich auch der rote Faden in Deinem Leben, Dein Seelenanliegen, das, „was Dir wirklich wichtig ist". Angstfrei gehst Du endlich Deinen Weg.

*Die Namen in diesem Artikel wurden verändert.

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