WATERGAMES statt WATERGATE

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Evelin Rosenfeld

 

WATERGAMES

STATT

WATERGATE

 

Das Leben genießen
als VOLLER Mensch
mit Körper, Geist und Seele,
mit gelebter Integrität in die Gemeinschaft
verbunden mit GleichgeSINNten
und der Kraft der Elemente.


Das ist so viel mehr, als "Erfolg"
Das ist so viel mehr, als ein "relaxedtes Leben"

Denn das Potenzial , das daraus frei wird, dass ich meine Kraft

a) nicht verschwende für Sicherheit, Anerkennung, Abgrenzung)

b) stattdessen gezielt ausrichte auf das, WAS MIR WIRKLICH WICHTIG IST

erlaubt mir, die Schönheit des Lebens

jeden Tag neu zu erleben
und zugleich
mit meinem Wirken, meiner Arbeit
etwas in die Welt zu bringen, das Liebe ist und Sinn macht.

Diesem Quantensprung
diesem Equilibrum
widme ich diesen Newsletter.

watergames

 
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Weitere Themen des heutigen Newsletters:
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Mein Angebot: Terminübersicht 2016 zum Download
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Kennenlertage im März
Bereits im März stehen die ersten Kennenlerntage für die Auszeiten an: Eine gute Gelegenheit, sich eingehend über Inhalte, Verlauf und Effekte der Seminarreisen zu informieren und einander kennezulernen.
Mehr Infos und Anmeldung finden sich hier:
http://seminar-und-reisen.de/index.php/de/kennenlernen.html

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Auszeit in Teneriffa im April
Vom 16. bis zum 30.April findet die Auszeit auf Teneriffa statt. Es gibt wohl keinen stärkeren Ort für Transformation und Neubeginn, als die magischen Lorbeerwälder des Anagagebirges.
Anmeldeschluss ist der 16.März. Hier gibt es mehr Informationen: http://seminar-und-reisen.de/index.php/de/selbstfindungsurlaub-auf-teneriffa.html

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Das Jahrestraining: Neue Berufswege Schritt für Schritt und wertebasiert umsetzen
Der Prozess hat in 15 Jahren ausnahmslos ALLE Teilnehmer/innen zu einem tiefen inneren Wandel geführt, und mindestens ein Lebensgefühl der Selbstbestimmtheit und des tiefen inneren Kontakts verankert.

Viele derer, die diese Effekte nun durch Herz, Bauch und Verstand integriert haben, wollen noch weiter gehen – ihren Beruf und ihr soziales Umfeld entsprechend diesem Wesenskern vollständig synchronisieren. Das fällt – alleine und vielleicht in betriebswirtschaftlichen oder strategischen Dingen ungeübt – manchem nicht ganz leicht. Daher biete ich auf vielfachen Wunsch eine Jahresgruppe an. Mehr hierzu

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Videos zu meiner Arbeit finden sich hier

Die nächsten Auszeittermine, Wochenendseminare und Kennenlerntage hier klicken


 

Ein soniges Hallo allerseits,

 

Meine Winterzeit in Thailand neigt sich schon wieder dem Ende zu und ich genieße jeden kostbaren Augenblick in diesem zauberhaften Paradies im Pazifik.

Und dann - schon bald - werde ich in das nächste Paradies gehen, in den mitteleuropäischen Frühling. Wie ich mich darauf freue ! Und dann ins nächste, und ins nächste, und ins nächste...

Ja, so empfinde ich es tatsächlich und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese Freiheit entdeckt habe und zugleich ganz und gar mich im Dienst für etwas erfahre, das mir wertvoll erscheint.

Bist Du ebenso frei ?
Ist es Dir auch gelungen, Seele und Welt in Balance zu bringen ? Lebst Du auch in Fülle ?

Wie sieht Freiheit für Dich aus ?
Wie weit kannst Du - wenigstens in deiner Vorstellung - gehen, wenn Du Dir ein Leben vorstellst, in dem Du von Paradies zu Paradies gehst ?

So viele Menschen tun das leider nicht - und dabei sind es nur zwei Dinge auf die es ankommt.
Ich habe ein bisschen was zu meinem Erleben von Freiheit und Fülle geschrieben. Gerne Teile ich es mit Euch im heutigen Hauptartikel

Ansonsten findest Du die unmittelbar bevorstehenden  "Ereignisse" in meinem Feld findest in der Spalte links.
Weitere TERMINE und einige VIDEOS hier, weiter unten

Bis bald in deutschen Landen,

Eure Evelin

 

WATERGAMES statt WATERGATE

 

eve9Ich lebe seit nunmehr 16 Jahren „Out oft he grid“- und bin verbunden wie nie zuvor:

Meine Tage sind zu gut 50% gefüllt mit draussen-in-der-Natur-Sein, Musizieren, Malen, Lauschen. Und doch habe ich ein intensives Arbeitsleben und verdiene sehr gut.

Für mich ist fast immer Sommer oder Frühling – weil ich im wundervollen Deutschland zur Sommerzeit, auf Teneriffa in den Übergangszeiten und in Thailand im Winter lebe.
Und doch bin ich verwurzelt in einem warmen, inspirierenden sozialen Netz, nehme aktiv Teil an gesellschaftlichen und politischen Prozessen und liebe meine Heimat.

Wenn ich arbeite und Geld verdiene, dann tue ich dies mit der Intention, etwas wirklich wichtiges zu schaffen. Für mich ist wirklich wichtig, dass die eine Wahrheit, die jeder Mensch in sich trägt, sichtbar und zugänglich wird für die Mitwesen. Dass die vielen Wahrheiten, die es gibt, sich zu etwas Konstruktivem und Schönem vereinen können, weil immer mehr Menschen ihre Angst, ihre Gier, ihren Haß und ihre eigene Wichtigkeit loslassen und stattdessen aktiv für das stehen, was sie vom Wesen her ausmacht.
Mein Arbeitsfeld schaffe ich mir selbst.
Immer wieder neu.
Ohne Ziele, ohne Pläne aber mit einer festen Absicht.

Ich habe keine Angst davor, nicht genug zu verdienen oder gegen Konventionen zu verstoßen.
Und ich mache NICHTS für Geld.

Diese Haltung gibt mir eine unglaubliche Freiheit. Und zugleich eine Autorität gegenüber jenen, die angstgetrieben in Reaktionen verharren, die ständig damit befasst sind, sich abzusichern und abzugrenzen – und die damit ihr Leben und ihre Kraft vergeuden. Diese Art von Autorität hat rein gar nichts mit Hierarchie oder Macht im üblichen Sinne zu tun. Sie ist einfach das Resultat davon, dass ich volle Verantwortung für mein Leben übernommen habe und mir absolute Klarheit  darüber verschafft habe, wofür ich hier auf der Erde unterwegs bin.

Dass dies geschehen konnte, war ein Segen, den ich Anfang dreißig erfahren und angenommen habe:
Mit einem fetten Burn Out als Konzernstrategin stolperte ich auf eine wenig entwickelte, tropische Insel. Das „primitive“ Leben im Dschungel und lange Phasen der Einsamkeit katapultierten mich in einen inneren Prozess, der meine Angst gesprengt und meinen Lebenssinn offenbart hat. Diesen Prozess habe ich „nachgebildet“ in meinem Buch „Was Dir wirklich wichtig ist“, in den Coachings und Auszeiten, die ich seither gebe.
Ich zog die Konsequenzen, gab alle bürgerlichen Bindungen auf und begann Schritt für Schritt, das Leben zu gestalten, das ich jetzt lebe.
Es ist ein wundervolles, reiches, erfülltes und befriedigendes Sein.
Als voller Mensch, der ich geworden bin und jeden Tag neu werde.

 

DER VOLLE MENSCH

Was ist ein voller Mensch ?

Ich meine mit diesem Begriff einen Menschen der in der Lage ist, alle die ihm verfügbaren Spielfelder und Erfahrungsräume zu füllen:

  • mit einem forschenden, kreativen Geist,
  • mit einem beweglichen, kraftvollen Körper,
  • mit einem mitfühlenden, verbindungsfähigen Empfinden,
  • mit einem stabilen und konstruktiven Stand im sozialen Gefüge
  • mit einem klaren, gelebten Bezug zu Gott oder wie auch immer die spirituelle Ebene, das, was über das Individuelle und Soziale hinausreicht, genannt wird.

Das ist in meinen Worten ein „voller Mensch“, ein Mensch, der das Geschenk seiner Existenz ganz „auspackt“, entfaltet und gestaltet.

Jede/r von uns hat hier bestimmte Bereiche, die sich nicht so leicht wie die andere entfalten. Und das ist eine Chance, die ohnehin starken Gaben einzusetzen.
Wer hier nicht für volle Entfaltung sorgt und sich stattdessen auf den leicht zugänglichen Spielfeldern ausruht, wird nicht wachsen und in ein Ungleichgewicht geraten.
Dies umso schlimmer, wenn unterentwickelte Aspekte dem „schlechtes Schicksal“ oder anderen äußeren Umständen zugerechnet werden. Dann kommt zur Trägheit noch die Bitterkeit hinzu.
Und damit lässt es sich nicht gut leben !

Wenn Du einen schwachen Körper hast: stärke ihn, entwickle ihn ! Wenn Du Dich einsam und ausgegrenzt fühlst: mach Dich zugänglich, binde Dich, übe Dich in der Anpassung ! Wenn Du Dich nicht konzentrieren kannst, Dir Logik unzugänglich ist, Du Erfahrungen nicht zu Wissen wandeln kannst: Geh an die Universität, höre Vorlesungen zu Mathematik, Chemie, Physik, verbringe Nächte damit, seitenlange Integrale zu lösen ! Wenn Du nichts spüren kannst – mach die Augen zu, führe Dich in ungewohnte Situationen, unterbrich die Re-Aktion !
Ich war zum Beispiel ein sehr introvertiertes Kind, saß stundenlang allein in meinem Zimmer, spielte Flöte oder malte und ließ mich von der Mutter als Stubenhockerin hänseln. Heute bin ich Coach, organisiere Gruppen, fühle mich an vielen Orten in der Welt zuhause. Das war nicht leicht. Ich musste mich selbst überwinden. Und indem ich Wege gefunden habe, mir das „soziale Spielfeld“ zu erschließen, bin ich, ist mein Leben, ist das, was ich geben kann, um vieles voller geworden.

Ich habe mich selbst, eine eigene Begrenzung gemeistert. Den Dünkel, eine unbewusste Angst überwunden und damit einen Aspekt meiner Kraft entdeckt: Meine Fähigkeit, mich in andere einzufühlen, meine Freude im gemeinsamen Musizieren, meinen Reichtum an all den Dingen, die ich teilen kann und die erst durch das Teilen ihre Schönheit entfalten.

In meiner Arbeit – dem Was-Dir-wirklich-wichtig-ist-Prozess, den Coachings, Auszeiten und Vorträgen – nenne ich das „Arbeit an der eigenen Makellosigkeit“.

Dieser Begriff ist mir zum ersten Mal bei Carlos Castaℏeda begegnet, der hiermit die kontinuierliche Arbeit an sich selbst beschreibt. Ohne diese stetige, nie endende Selbstreflexion und persönliche Entwicklung hat ein Mensch nicht viel beizutragen – und vor allem kann er weder Selbstachtung noch Liebe entfalten.
Viele Menschen beginnen erst gar nicht, sich mit der eigenen Entwicklung zu befassen oder – wenn sie es in Krisensituationen doch einmal müssen – hören sehr bald wieder auf.

Die „Nabelschau“ ist bei uns schwer verpönt – und mit der Arbeit an der eigenen Makellosigkeit auch nicht gemeint.
Makellosigkeit ist darauf gerichtet, sich selbst ständig zu messen an den eigenen, wahren Maßstäben und aktiv darauf hinzuarbeiten, diesen eigenen Maßstäben auch gerecht zu werden:
Wenn mir Lügen zuwider sind, wenn ich erkannt habe, dass Wahrhaftigkeit mir wirklich wichtig ist, dann habe ich mich ständig zu prüfen, wo ich mich verstecke, wo ich verschweige, hinbiege oder „scheine“.
Wenn mir Leichtigkeit wichtig ist, dann habe ich mich ständig dahingehend zu prüfen, wo ich Unrat hinterlasse, Schwere und Verwirrung stifte und meine ganze Aufmerksamkeit darauf zur richten, hier makellos zu werden und tatsächlich „nur“ Leichtigkeit zu hinterlassen.

Das ist nicht leicht.
Das braucht eine hohe innere Spannkraft.
Und die kann nur entstehen, wenn ich meine Kraft nicht verschwende.

 

KRAFTVERSCHWENDUNG

Wir werden von Kindheit an darauf trainiert „aufzupassen“:
Auf die Regeln, auf die anderen, auf unsere Grenzen, auf unseren „Part“, auf unsere Wichtigkeit.

Die allermeisten von uns leben mit der tiefen Angst, bedeutungslos zu sein und strampeln sich in jeder denkbaren Situation dafür ab, gesehen, geliebt, anerkannt, ernst genommen zu werden.
Das ist Kraftverschwendung.

Denn: wir SIND bedeutungslos. Außer für uns selbst.
Wer das nicht glauben will, beobachte bitte das Leben nach dem Tod eines Menschen.eve8

Das Leben ! … nicht die Trauer derer, die ihre Kraft dauerhaft darein verschwenden, sich gegen das Leben zu stemmen.

Anerkennung, Bedeutung für andere - das ist ein sozialer Volkssport.
Und: Kraftverschwendung.
Ich rechne mich nicht einer einzige Gruppe zu. In meinem beruflichen Sein erfülle ich – in meinem „Auftritt“ – so gut wie kein Standesmerkmal, das Menschen meiner Einkommensklasse zugerechnet wird: Ich habe kein aufwändiges Büro, keine Sekretärin, kein großes Auto… und spiele doch ein bisschen mit da, wo Entscheidungen getroffen werden und wirklich etwas zu gestalten ist.

Zugleich bin ich in der Lage, sowohl politische Grundsatzdiskussionen zu führen als auch tiefe Seelenarbeit zu leisten. Strategische Konzepte zu vermitteln ebenso wie schamanische Rituale auszuführen. Mich unter Musikern zu bewegen genauso wie unter Spitzenmanagern.
Und nicht etwa, weil ich ein beliebiges Wandelblümchen wäre. Nein, ich habe mich mit den Feldern, in die ich mich hinein bewege, intensiv auseinandergesetzt, habe studiert, geforscht und mich behauptet. Und habe mit all diesem Input meine eigene Linie gefunden, die unabhängig vom Kontext ist, die einfach authentische Substanz ist.
Deswegen muss ich mich noch lange nicht an eine Gruppenzugehörigkeit und deren Bindemechanismen klammern: Dogmen, Rollenspiele, wechselseitigen Abhängigkeiten sind die besten Projektionsflächen, um uns vom Wesentlichen abzuhalten und unsere Kraft zu verschwenden.
Wer für sich steht, braucht das nicht.

Zudem ist die Angst weit verbreitet, etwas zu verpassen, nicht genug zu bekommen, allein und nackt dem Leben nicht gewachsen zu sein. Und so wird alles gesammelt und gerafft, dessen wir habhaft werden können: Beziehungen, Besitz, (vermeintliches) Wissen.
Das ist Kraftverschwendung.

Es ist unmöglich, das Leben (oder Gott) zu kontrollieren. Jeder Versuch ist eine massive Selbstüberschätzung. Aber es ist möglich, dem Leben zu begegnen und mit zentrierten Fähigkeiten das Bestmögliche zu gestalten. Die Welle reiten…
Und wenn die Welle größer ist als unsere Kraft, dann ist das Leben.

Dieser Part ist ein bisschen komplexer als die Sache mit der Bedeutungslosigkeit:
Es ist ein Balanceakt, einerseits voll und ganz im Hier und Jetzt präsent zu sein. Und zugleich dahin zu reifen, die eigene Geworfenheit anzuerkennen. DAS ist Demut.
Nein, nicht Demütigung. Demut. Eine klare Kenntnis meiner Kräfte und ihrer Grenzen. Und zugleich eine tief empfundene Verneigung vor der Weisheit des Lebens, vor Gott, vor dieser Größe, die wir mit unserem Verstand nicht fassen aber mit entwickelter Bewusstheit spüren können.


Ich kann entscheiden, in Deutschland zu leben.
Mit entwickeltem Verstand und konsistentem Verhalten erfasse ich die Bedingungen, die in Deutschland gelten: Demokratie, Behörden, Steuern, Umweltschutz, hoch entwickelte und kostspielige Gemeinschaftseinrichtungen.
Kraftverschwendung wäre, mich hiergegen pauschal aufzulehnen, zu jammern, mich zu verstecken oder zu entziehen.
Ausrichtung heißt, die Punkte zu erkennen, an denen es an Wahrhaftigkeit und Transformation (das sind MEINE persönlichen Maßstäbe) mangelt und aktiv für Verbesserung in meinem Sinne einzutreten.
Demut heißt anzuerkennen, dass meine Möglichkeiten der Einwirkung auf ein bestimmtes Maß (das ich verändern kann!) begrenzt sind.

Klar ?

Umso wichtiger ist es, die (begrenzte) Kraft, die mir zur Verfügung steht, nicht zu verschwenden, nicht GEGEN etwas einzusetzen, sondern ausschließlich FÜR etwas, das mit wirklich wichtig ist.

 

AUSRICHTUNG

Als ich selbst durch den Wdww-Prozess gegangen war – allein im Dschungel, ohne jedwede Zukunftsperspektive, nachdem ich alles hingeschmissen hatte – war mir überdeutlich, worauf mein bisheriges Leben immer wieder hinzielte: Das hatte nichts mit Zielen zu tun – Familie, Besitz, Bedeutung – sondern mit einer bestimmten Qualität, die mir wichtig ist, war und immer sein wird.

Während der langen, einsamen Monate im Dschungel habe ich mein Leben nochmals Revue passieren lassen, RE-Aktionen von authentischen Regungen meiner Seele unterscheiden gelernt und erkannt, wonach meine Seele schreit, von welcher Beschaffenheit meine Seele ist und was sie – gewollt oder nicht – immer wieder hinterlassen hat.
Diese Qualität – mein inerter Wesenskern – hat sich mir so tief erschlossen, dass ich in jedem Moment erkennen kann, ob diese Qualität vorhanden ist oder nicht.
Diese Qualität beizutragen – was nichts anderes ist, als mich „pur“ einzubringen – wurde zu meinem einzigen Anliegen. Zur einzigen, dauerhaften Handlungsmotivation.

Aber wie sollte ich – nach Monaten des isolierten Dschungellebens und begrenzten Ersparnissen – dieses Anliegen mit der „realen Welt“ – Überleben, Begegnen, Wachsen – verbinden ?

Wie sollte ich mit einer bloßen „Qualität“ meinen Lebensunterhalt verdienen, Entscheidungen zu meinem künftigen Aufenthaltsort und sozialen Umfeld treffen ?

Ohne wieder den Dogmen einer Gemeinschaft zu verfallen und meine Kraft zuverschwenden ?

Ohne wieder in den Sog der Angst, nicht genug abzubekommen oder nicht wichtig zu sein, zu geraten ?

Da entdeckte ich meine Freiheit: In diesen Fragen liegt die Wahl, die Gestaltungsmöglichkeit.
Nach Herzenslust begann ich, mir Lebensumstände und Umfeld, Tätigkeiten und Rahmenbedingungen auszumalen, die mir Spaß machten:
Reisen. Immer Sommer. Nur mit Menschen, die mir in Geist und Seele verwandt sind. Viel draußen. … und so weiter…
Dieses Puzzle war keine Kompensation meiner Selbstverleugnung mehr, wie das oft der Fall ist, wenn Menschen in einem „Lebe frei und leicht“-Seminar ihre aufgestauten Bedürfnisse zusammenschreiben und unerträgliche Lebensbedingungen – temporär – auszuschalten versuchen.
Denn im Zentrum all dieser Überlegungen gab es eine tief verankerte, glasklare Absicht:
Ich wollte, mit allem was ich war und hatte, dazu beitragen, dass Menschen zu ihrer Wahrheit stehen und ihr Leben in Eigenverantwortung entsprechend änderten.

Darum ging es.
Das war der Anker.
Alles andere lediglich Geschmackssache.

Und dieses Vorgehen habe ich beibehalten:


Bevor ich Entscheidungen treffe – etwa, ob ich einen Auftrag annehme oder ob ich für Monate auf Reisen gehe – frage ich mich:

  • „Worum geht es in diesem Moment übergeordnet ?“
    (im Beispiel oben: Seelenanliegen auf einer weltlichen Ebene verankern: Geld verdienen, Umfeld aufbauen)
  • „Stehen die Optionen, mit denen ich mich gerade befasse, in unmittelbarem Bezug zu dieser Fragestellung?“
    (im Beispiel oben: „Ein Jahr um die Welt reisen“ NEIEN ! Damit baue ich kein Umfeld auf, in dem ich dauerhaft sinnvoll wirken kann; „als Seelsorgerin in Deutschland arbeiten“ JA, das wäre eine mögliche Option)
  • „Wenn ja: Welche der Optionen dient am besten dem, was mir wirklich wichtig ist?“
    (Hier zählt allein die zentrale Absicht, das inerte Seelenanliegen)

Auf diese Art und Weise habe ich schon manchen Ertrag verloren, Beziehungen beendet, Anstrengungen auf mich genommen … und meine Kraft ausschließlich für etwas eingesetzt, das ich auch im Nachhinein als „wertvoll“ wahrnehme. Selbstachtung und Zufriedenheit mit dem Einsatz meiner Lebenszeit wiegt ungleich mehr als der Preis, den ich als voll eigenverantwortlicher Mensch dafür zu zahlen habe.
Und so wächst meine Kraft, da sie nicht dabei draufgeht, Erwartungen zu erfüllen, Bedingungen zu „ertragen“, die mir nicht entsprechen, andere dazu zu nötigen, sich meinen Bedingungen zu beugen oder Dinge zu erschleichen, die nicht für mich gedacht sind.

Das geht aber eben nur, weil mi ganz klar ist, WOFÜR ich meine Kraft und mein Leben einsetzen will.

 

DER WEG IN FÜLLE

Ich gehe diesen Weg nun schon seit 16 Jahren.

Es gab Phasen, in denen ich wenig Aufträge hatte. Wunderbar ! Ich habe nicht etwa der Angst erlaubt, mich vorwärts und gegen das Leben zu treiben sondern die freie Zeit genutzt, meine Makellosigkeit zu verbessern.

Es gab Phasen, wo ich so viel arbeiten musste, dass ich kaum mehr Zeit draußen verbracht habe, meine Ernährung, meinen Schlaf, meine Körperübungen vernachlässigt habe. Sehr gerne ! Denn was ich in diesen Phasen geschaffen habe, war wirklich wertvoll.

Kein einziges Mal in diesen 16 Jahren hatte ich Geldschwierigkeiten oder Zweifel an meiner Nicht-Zugehörigkeit zu irgendeiner Gruppe. Kein einziges Mal in diesen 16 Jahren habe ich vergessen, was mir wirklich wichtig ist oder mich um irgendeiner Belohnung oder Sicherheit willen selbst verleugnet.

Ja, es gab Irrtümer.
Alte Rillen und Bedürfnisse haben mich eingeholt, ich bin ein Stück weit in altbekannte Fallen getappt, habe mich mit Klienten eingelassen, die gar nicht an dem Punkt waren, an denen der Prozess beginnt oder mich mit Kollegen eingelassen, die ich mir aus der Euphorie des „wir“ heraus nicht gut genug vorher angesehen habe. Doch ich habe diese Irrwege recht schnell erkannt, den Preis bezahlt und sie korrigiert. Und mit jedem Mal Kraft gewonnen.

Ich kenne wohl niemanden, der in solcher Vielfalt und Schönheit lebt, wie ich das tue.
Und ich bin unendlich dankbar dafür.

Dabei glaube ich übrigens NICHT, dass ich überdurchschnittlich begabt oder gefördert bin.
Ich war mit Stärken ausgestattet - wie jede/r andere auch - und ich hatte Schwächen - wie jede/r andere auch. Ich hatte Glück - manchmal - und ich musste Schläge einstecken - manchmal.
ABER: Ich habe mich sehr stark darauf konzentriert, mein Potenzial zu entwickeln, nicht stehen zu bleiben und meine eigene Wahrheit zu finden und zu leben.

Jeden Menschen, der auf der Suche nach der eigenen Wahrheit ist, möchte ich dazu ermutigen, sich seinen Ängsten und Mechanismen schonungslos zu stellen. Sie zu überwinden und damit zum eigenen Wesenskern vorzudringen.
Und ich bin mir sehr sicher: Jeder Mensch wird dort etwas finden, was zu schön ist, um nicht mit ganzer Kraft gelebt und verschenkt zu werden.


                                                                         ***

 

DIE JAHRESGRUPPE

 

Vor Kurzem saß ich mit einem meiner Auszeit-Teilnehmer im Park und wir sprachen über seine Fortschritte: Er hat den ersten Teil des Wdww-Prozesses absolviert: Das macht ihn zu einem Menschen, der keine Kämpfe mehr mit seinem Umfeld führen muss, der weiß, welche Möglichkeiten ihm zur Verfügung stehen und der unaufhaltsam an etwas arbeitet, das er selbst für wertvoll hält.

Allerdings kritisierte er:
Das war eine so intensive Zeit – vieles ist mir klar geworden, ich habe neue Zugänge und Kräfte erschlossen. Und ich weiß, worum es für mich geht bei allem. Was mir wirklich wichtig ist, meine innere und wichtigste Ausrichtung und mein Ziel ist. Aber als ich zurück in meine alten Lebensumstände kam, habe ich mich schon ganz schön verloren gefühlt. Ich würde mir wünschen, dass es „danach" noch mehr Begleitung, Anhaltspunkte und Hinweise gibt, die mit dabei helfen, das, was ich erkannt habe auch konkret umzusetzen."

Ja, ich sehe die Herausforderung, dass viele trotz der erweiterten Wahrnehmung und der neuen, inneren Ausrichtung zu wenig darüber wissen, wie sich selbständige und ökonomisch tragfähige Wege aus diesem inneren Anliegen heraus entwickeln lassen. Das übersteigt das gewöhnliche betriebswirtschaftliche Wissen und fordert auch Fähigkeiten, die jenseits der kognitiven Ebene liegen.

Ich kenne jetzt zwar meinen Inneren Kompass" und weiß, wie ich unabhängig von äußeren Geschehnissen nur noch tue, was ich selbst für wichtig und wertvoll halte – aber ich habe durch Dich und mit Dir so viele Momente erlebt, die rational nicht nachvollziehbar sind: Ich hätte gerne auch einen Überblick über „das Ganze":
Wie ist es Dir möglich, unseren Traum zu sehen ?
Woher wusstest Du, welche Pflanze mir hilft, mein Misstrauen abzulegen ?
Was hast Du gemacht, als Du die schmerzhafte Beziehung zu meinem Vater aufgelöst hast ?
Warum funktioniert das bei Dir und bei so vielen anderen nicht, dass Du keine Sicherheiten und keine Kontinuität schaffst – und dennoch so gut da stehst ?"
Wie machst Du das: heute ein schamanisches Ritual, morgen Interimsmanagerin in einem Unternehmen und nächste Woche Dschugelseminar in Thailand ?"

Diese Zusammenhänge wollen erfahren werden. Es reicht vielen von Euch nicht aus, wenn ich sie für Euch einsetze oder nur davon erzähle. Also gut: Dafür brauchen wir etwas mehr Zeit und vor allem Euren konkreten Weg aus dem Seelenanliegen in den konkreten Dienst, in die handfeste Umsetzung Eures Inneren Kompass in der Welt.
Daher habe ich mich – trotz des erheblichen Mehraufwands und der Bindung ;-) – entschlossen, ab 2016 eine Jahresgruppe anzubieten.
Sie liefert die Möglichkeit, diese „größeren Zusammenhänge" zu erfassen und gerade in der Umsetzung von Innen nach Außen begleitet und bestärkt zu sein.
Sie ist in drei Phasen über insgesamt 13 Wochenenden konzipiert und enthält alle Zugänge zu Persönlichkeit und Seelenanliegen ebenso wie handfestes betriebswirtschaftliches und psychologisches Werkzeug, um vom SEIN ins TUN zu kommen.

Hier die Fakten in Kürze
...oder ausführlich zum Download

Aus den Inhalten
In einer festen, kleinen Gruppe werden wir alle Schritte gemeinsam vollziehen, die jedeR für sich braucht, um

  • ganz klar dort zu stehen, wo die eigene Kraft ist: Du weißt ganz sicher, wo für Dich Sein, Tun und Haben in Einklang sind – das ist im Rahmen des Prozesses Wdww der Innere Kompass und seine Anwendung im täglichen Leben.
  • eine adäquate Form für das künftige Wirken zu entwickeln: Du hast die wesentlichen Fragen für Dich beantwortet: Womit konkret bringst Du dein Wdww in die Welt ? Mit welchen Menschen ? Wie kann das formal funktionieren ? Und ökonomisch ? Im Freiberuf oder als Unternehmen ? Allein oder zu mehreren ?
  • Menschen zu identifizieren, die mit deinem Anliegen kompatibel sind:Du kannst innerhalb kürzester Zeit erkennen, ob ein Mensch interessensgetrieben oder wertebasiert ist, vermagst Agstmechanismen zu durchschauen und dein Gegenüber im authentischen Ausdruck zu fördern
  • Projekte zu initiieren, die wertebasiert getragen sind:Du kannst Prozesse und Strukturen so gestalten, dass der eigentliche SINN der Unternehmung erhalten und von allen gefördert wird
  • Offen zu bleiben für eine höhere Führung:Du kennst die universellen Regeln der Resonanz und vertikalen Integration, so daß Du vermagst, Dich wirklich frei von weltlichen Zwängen zu halten und weißt, wie Du die eigenen Handlungen mit einer höheren Ordnung synchronisierst

Das Programm umfasst

Das Programm ist in sich in 3 Phasen aufgeteilt. Die Phasen können auch gesondert gebucht werden.

  • 13 Wochenenden in der Gruppe, darunter auch
    - 1 Projektwochenende: Übung zur wertebasierten Projektkonzeption
    - 1 Aktionswochenende: Übung zum Sichtbarwerden und Initiieren in der Öffentlichkeit
    - 1 Outdoorwochenende: die Kommunikation mit der Natur
  • ein ausführliches Skript zu oben genannten Themen
  • Mentorship während des gesamten Zeitraums
  • Assistenz ( 1 Woche) bei einer der Auszeiten
  • 3 Einzelsitzungen à 1,5 Stunden
  • Die Berechtigung, das von mir entwickelte Programm im Rahmen einer Lizenzvereinbarung selbst weiterzugeben
  • die Option, künftige Aktivitäten in einen wertebasierten Verbund einzubringen und daraus Ressourcen zu schöpfen

Ich fände es schön, wenn jede/r der Teilnehmer/innen einmal in den 13 Treffen Gastgeber/in ist. Ob und wie das koordiniert werden kann, besprechen wir bei der Auftaktveranstaltung. Einige Sitzungen werden aber wohl in Berlin/Umland stattfinden.

Investition
Für die 13 Wochenendenden fällt ein monatlicher Beitrag von 300 – 600€ an, die in einer Summe (13X) vorab bezahlt werden. Welcher Betrag für Dich angemessen ist, entscheidest Du selbst.
In Ausnahmen ist eine Ratenzahlung möglich.
Übernachtung und Verpflegung an den Wochenenden sind hierbei nicht enthalten.

Wenn Du nur 1 Phase (à 4 Wochenenden) buchen möchtest, bezahlst Du pauschal 2.000€.

Bei Interesse, setze Dich mit mir in Verbindung. Ich lasse Dir auch gerne vorab die ausführliche Beschreibung des Programms zukommen.

 

                                                                     ***

TERMINE

Hier findet sich eine komplette Terminübersicht 2016 zum Download

 

DIE NÄCHSTEN AUSZEITEN

Impressionen-Auszeit-Teneri

Thüringen
14. - 28. Mai 2016
13. - 20. August 2016

Teneriffa
16. - 30. April 2016
02. - 16. September 2016

Thailand
26.12.15 – 09.01.16 und

06. - 20.Februar 2016

Mehr Info und Anmeldung unter www.seminar-und-reisen.de

 

 

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KLEINE KURSE - Termine 2016

Alle Kurse

  • umfassen einen Samstagnachmittag und einen Sonntagvormittag
  • finden in Berlin statt (Ausnahme: Räucherpflanzen": Dieser Kurs findet in Thüringen statt)
  • sind auf 10 TeilnehmerInnen beschränkt (Reservierung nach Anmeldeeingang)
  • kosten 290 €
  • Für Unterkunft und Verpflegung müsst Ihr selbst sorgen – ich helfe aber natürlich gerne !

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KENNENLERNTAGE zu den Auszeiten

  • Bad Bocklet 12. und 13. März 2016
  • Köln 19. und 20.März 2016
  • Wien 01. und 02.April 2016
  • Zürich 04. und 05.Mai 2016
  • Berlin 15.bis 17. Juli 2016

Die Kennenlerntage sind für Menschen die erwägen, an einer ein- oder zweiwöchigen Auszeit teilzunehmen. Am ersten, etwa, 2-stündigen Kennenlernabend begegnen wir uns persönlich. Ich stelle Programm, Reiseziele und Erfahrungen aus diesen intensiven Zeiten der Neuorientierung vor. InteressentInnen können alle Antworten bekommen, die sie noch brauchen, um diese einmalige Gelegenheit zu nutzen, innerhalb kürzester Zeit und in schönster Umgebung den roten Faden in ihrem Leben wiederzuentdecken. Der zweite Termin ist ein Tagesworkshop für alle, die tiefer hineinschnuppern und erste Erlebnisse aus dem Programm „Was Dir wirklich wichtig ist" sammeln wollen. Bei passendem Wetter gehen wir hier auch raus.

Der Infoabend kostet 25€, der Tagesworkshop 250€ und enthält ein kleines Mittagspicknick. Mehr Info und Anmeldung

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VIEDOS

 

erGeld oder Mangel: Wir haben so viel mehr Möglichkeiten, unser Leben zu gestalten, als wir denken...
http://www.youtube.com/watch?v=xyoS0Tm8c-E

 

thumb3 Der Weg zur Selbstbestimmtheit  in fünf Phasen.
Hier ist die erste und schwerste Etappe:Das Ende der Angst
https://www.youtube.com/watch?v=9K0OSUJezdM

video_zyklus Der "Was Dir wirklich wichtig ist"- Zyklus nach Evelin Rosenfeld (v_04):
Ein Film zu Methode und Prozess
http://www.youtube.com/watch?v=bw_Hfj-o7GE

 

 

video_auszeitenAuszeiten zur Neuorientierung
Ein Film über die Auszeiten mit einem schönen Testimonial von Maria
http://www.youtube.com/watch?v=RdFqk64Yg8s


 

bild_video_gesetze

Selbstbestimmt Leben: Eine andere Wirklichkeit (v_02): Ein Film zum Leben NACH dem Prozess:
http://www.youtube.com/watch?v=scKYWEtr1vM

Bestellung und Kontakt

Bitte beachten Sie die Bestellmöglichkeiten auf der Website: Hier erhalten Sie Detailinformationen zu meinem Angebot, können Bücher und CDs zum Thema bestellen oder sich in den Verteiler für bestimmte Themen eintragen. http://evelinrosenfeld.de/index.php/de/infopaket

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Quelle: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert

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